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Protecting the Promise: Indigenous Education Between Mothers and Their Children
Protecting the Promise“ ist das erste Buch in der von Django Paris herausgegebenen Reihe ‚Culturally Sustaining Pedagogies‘. Es enthält eine Sammlung von Kurzgeschichten, die in Zusammenarbeit mit fünf indigenen Familien erzählt werden und die alltäglichen Aspekte des indigenen pädagogischen Wiederaufstiegs beleuchten, der im generationsübergreifenden Lernen zwischen Müttern und ihren Kindern wurzelt. Die Autorin definiert Wiederaufstieg als die fortlaufenden Aktionen, die indigene Realitäten und Kenntnisse wieder ins Zentrum rücken und gleichzeitig die schädlichen Auswirkungen der kolonialen Siedlersysteme anprangern und heilen. Indem das Buch das Potenzial eines solchen pädagogischen Aufbruchs beleuchtet, wirkt es Defizitparadigmen entgegen, die indigenen Gemeinschaften allzu oft auferlegt werden. Es zeigt auch, wie wichtig es ist, indigenes Wissen in den Lehrplan sowohl für den schulischen als auch für den außerschulischen Bereich aufzunehmen. Diese fesselnden Erzählungen machen indigene Eltern zu kritischen und mitfühlenden Erziehern, Kulturvermittlern und Geschichtenerzählern, die zentrale Partner bei der Erziehung ihrer Kinder sind.
Buchmerkmale:
⬤ Ein Einblick in die Art und Weise, wie und warum indigener Aufschwung durch (und manchmal im Widerstand gegen) Bildung geschehen kann.
⬤ Ein narrativer Schreibstil, der zugängliche Geschichten hervorbringt, die sowohl nachvollziehbar als auch mit größeren sozialen Themen verbunden sind.
⬤ Ein interdisziplinärer Ansatz, der Auswirkungen auf die Aus- und Fortbildung von Lehrern und Schulverwaltern sowie auf die Gemeinschaften hat, aus denen diese Geschichten stammen.
⬤ Ein lehrerfreundliches Nachwort, das Unterrichtsideen für das Klassenzimmer und Begleitfragen zu den Kurzgeschichten bietet.