Bewertung:

Das Buch kritisiert die Vorstellung, dass Technologie die ultimative Lösung für Armut ist, und zeigt auf, wie solche Überzeugungen bestehende Ungleichheiten aufrechterhalten können. Einige Leser fanden jedoch, dass es enttäuschend von den Erwartungen abweicht, die durch die Befürwortungen geweckt wurden.
Vorteile:Das Buch stellt die Beziehung zwischen Technologie und Armut klar dar und betont, wie gut gemeinte technische Interventionen Ungleichheiten verstärken können. Es enthält eine substanzielle Kritik am „Techno-Solutionismus“ mit engagierten und aufschlussreichen Argumenten.
Nachteile:Einige Leser haben das Gefühl, dass die Interpretation und der Fokus des Autors nicht mit den Erwartungen übereinstimmen, die von Befürwortern oder Interviewern geweckt wurden, was zu einer Enttäuschung über die Ausrichtung des Buches führt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Promise of Access: Technology, Inequality, and the Political Economy of Hope
Warum einfache technologische Lösungen für komplexe soziale Probleme weiterhin Politiker und Fachleute ansprechen, die es eigentlich besser wissen sollten (und es oft auch tun).
Warum versuchen wir immer wieder, Armut mit Technologie zu lösen? Warum haben wir das Gefühl, dass wir programmieren lernen müssen - oder sonst? In The Promise of Access argumentiert Daniel Greene, dass das Problem der Armut zu einem Problem der Technologie wurde, um die Widersprüche einer sich wandelnden Wirtschaft zu bewältigen. Greene zeigt, wie die digitale Kluft als politisches Problem entstanden ist und warum einfache technologische Lösungen für komplexe soziale Probleme nach wie vor Politiker und Fachleute ansprechen, die es eigentlich besser wissen sollten (und es oft auch tun).