Bewertung:

Das Waisenkind von Florenz ist ein historischer Roman, der im Florenz des 15. Jahrhunderts spielt und die Reise von Giulia verfolgt, einer klugen Waise, die sich als Junge verkleidet und in die magischen und politischen Intrigen der Stadt verwickelt wird. Die Geschichte berührt die Themen Liebe, Vertrauen und Überleben inmitten gefährlicher Umstände.
Vorteile:⬤ Gut recherchierte und anschauliche Beschreibungen von Florenz
⬤ rasante und unterhaltsame Handlung
⬤ fesselnde Charaktere, insbesondere die mutige Heldin
⬤ kombiniert Elemente von Magie, Intrigen und Geschichte
⬤ unterhaltsame Lektüre für Fans historischer Romane.
⬤ Einige Rezensenten fanden die Handlung vorhersehbar und ohne Überraschungen
⬤ einige empfanden den Schreibstil als mühsam oder unausgegoren
⬤ bestimmte Elemente wurden als unrealistisch oder übermäßig verworren angesehen
⬤ und einige Leser konnten sich nicht ganz auf die Figuren oder die Geschichte einlassen.
(basierend auf 33 Leserbewertungen)
The Orphan of Florence
In diesem unwiderstehlichen historischen Roman, der in der turbulenten Welt der Medici spielt, wird eine junge Frau vom Taschendieb zur Spionin, als sie einen geheimnisvollen Mann trifft.
Giulia war ihr ganzes Leben lang eine Waise. Aufgewachsen in Florenz' berühmtem Ospedale degli Innocenti, war sie wegen ihrer bohrenden Fragen und ihres aufmüpfigen Verhaltens unerwünscht. Mit fünfzehn Jahren wurde sie vor die schreckliche Wahl gestellt, entweder Nonne zu werden oder mit einem Mann verheiratet zu werden, den sie nicht liebte. Sie entschied sich für keines von beiden, und nachdem sie einen älteren Freier abgewiesen hatte, floh Giulia auf die Straßen von Florenz.
Nachdem sie zwei Jahre lang erfolgreich als Taschendiebin gearbeitet hat, wird sie von einem alten Mann dabei ertappt, wie sie sich mit seiner Geldbörse davonmachen will, und anstatt sie ins Gefängnis zu bringen, bietet er ihr ein Geschäft an. Der Mann behauptet, ein Kabbalist zu sein, ein Student der jüdischen Mystik und rituellen Magie, der für die mächtigsten Familien in Florenz arbeitet. Aber seine Identität ist geheim - er ist nur als "der Magier von Florenz" bekannt - und er braucht eine Assistentin. Sie nimmt den Job an und beginnt, seine Talismane durch die Stadt zu schmuggeln.
Aber die Talismane sind nicht das, was sie zu sein scheinen, und der Zauberer ist es auch nicht. Als Giulias Beziehung zu ihm mit seiner Ermordung endet, wird sie in ein verräterisches Netz aus Spionage und Betrug hineingezogen, in das die Mächte von Rom, Neapel und ein Mann namens Lorenzo der Prächtige verwickelt sind. Giulia wird des Mordes am Zauberer beschuldigt und von dem gut aussehenden Polizisten Niccolo, Lorenzos Schergen und ausländischen Spionen verfolgt. Um zu überleben, muss sie nicht nur das Rätsel um den Mord am Zauberer lösen, sondern auch das ihrer eigenen Vergangenheit.