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The Work of Faith: Divine Grace and Human Agency in Martin Luther's Preaching
Viele Gelehrte gehen davon aus, dass Luther für ein christliches Leben eintritt, in dem die Menschen stets passive Empfänger der Gnade Gottes sind, wie sie in der Predigt vermittelt wird, und bloße Werkzeuge, durch die Gott wirkt, um ihren Nächsten zu dienen.
Das Werk des Glaubens: Göttliche Gnade und menschliches Handeln in Martin Luthers Predigten bietet eine andere Lesart von Luthers Ansichten über menschliches Handeln, indem es auf eine neue Quelle zurückgreift: Luthers Predigten. Auf der Grundlage von Luthers Predigten in der Postille der Kirche argumentiert Justin Nickel, dass Martin Luther so gepredigt hat, als hätten Christen eine echte, wenn auch sekundäre Handlungsfähigkeit in dem Leben, das sie vor Gott und ihren Nächsten führen.
Infolgedessen präsentiert Nickel einen Luther, der sich wesentlich damit beschäftigt, wie Christen ihr Leben führen.