Bewertung:

Das Buch untersucht den historischen Wandel in den Glaubensvorstellungen der presbyterianischen Kirche und beleuchtet die Debatten um die Lehre, insbesondere die Einflüsse bedeutender Persönlichkeiten wie Martin Luther und Johannes Calvin sowie den politischen Kontext von Persönlichkeiten wie König Heinrich VIII. Es wird erörtert, wie sich die Kirche von ihren Grundüberzeugungen weg und hin zu einer kulturellen Anpassung bewegt hat, sowie die wichtigsten theologischen Unterscheidungen zwischen verschiedenen baptistischen Traditionen und die Rolle des Westminster-Bekenntnisses und der Katechismen für das Verständnis dieser Veränderungen.
Vorteile:Das Buch bietet eine detaillierte Untersuchung des historischen Kontextes und der theologischen Debatten, die die Presbyterianische Kirche geprägt haben. Es unterstreicht die Bedeutung des Westminster-Bekenntnisses und der Katechismen in Bezug auf die Heilige Schrift und bietet Einblicke in die Entwicklung der kirchlichen Überzeugungen im Laufe der Zeit.
Nachteile:Das Buch könnte als kritisch gegenüber der gegenwärtigen Richtung der Presbyterianischen Kirche wahrgenommen werden, da es suggeriert, dass sie sich von ihren ursprünglichen Lehren entfernt hat. Dies könnte Leser, die zeitgenössische Interpretationen und Veränderungen innerhalb der Konfession unterstützen, abschrecken.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
The Westminster Confession Into the 21st Century: Volume 1
Das Westminster-Bekenntnis ist ein grundlegendes Dokument für unzählige Kirchen weltweit.
Kirchen aller Größenordnungen beanspruchen es als ihr Bekenntnis und halten sich mit unterschiedlicher Intensität daran. Sein Einfluss darf nicht unterschätzt werden.
Unzählige Amtsträger werden jedoch geschworen haben, sich an das Westminster-Bekenntnis zu halten, ohne dessen Bedeutung für ihre Situation auch nur ansatzweise zu verstehen. Ligon Duncan hat eine beeindruckende Reihe von Beiträgen aus verschiedenen kirchlichen Bereichen zusammengestellt. Das Ziel ist einfach: Das 21.
Jahrhundert soll in die Lage versetzt werden, das Bekenntnis besser zu verstehen und so ein ebenso robustes, kraftvolles, intelligentes und aufopferungsvolles Christentum zu schaffen, wie es bei seiner ersten Veröffentlichung vor über 350 Jahren der Fall war. Im ersten von insgesamt drei Bänden werden unter anderem folgende Themen behandelt: - Baptisten und das Westminster-Bekenntnis; Finneys Angriff auf das Westminster-Bekenntnis; Das Westminster-Bekenntnis und das Verhältnis von Kirche und Staat; Der Heilige Geist und das Westminster-Bekenntnis.