Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 2 Stimmen.
Simulating the Marvellous: Psychology - Surrealism - Postmodernism
Dieses Buch enthält wichtige neue Forschungsergebnisse über den Surrealismus und die Kultur, aus der er hervorgegangen ist. Es bietet eine neue Interpretation der surrealistischen Kunst und Literatur, die auf dem Thema der Simulation basiert.
Wie das Buch zeigt, tauchte die Simulation im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in verschiedenen Kontexten auf, z.
B. im Zusammenhang mit Hysterie und Kriegsneurosen, aber im weiteren Sinne überschattet sie auch die Entstehung unseres Konzepts des "Unbewussten".
Die Anerkennung der Bedeutung der Simulation für den Surrealismus, so wird in diesem Buch argumentiert, verändert radikal unser Verständnis ihres Projekts und die Bedingungen, unter denen man ihren Erfolg oder ihr Scheitern misst. Es bringt uns dazu, die naive Annahme in Frage zu stellen, dass automatisches Schreiben oder Zeichnen einen authentischen Ausdruck des Unbewussten darstellen, und verleiht einer Figur wie Salvador Dal�, der sich die Simulation zu eigen machte und sie zur Grundlage seiner Kunst und Ästhetik machte, neue Bedeutung.
Es weist auch auf eine der Arten hin, in denen der Surrealismus mit einem Kernanliegen der zeitgenössischen Kunst und Theorie übereinstimmt.