Bewertung:

The Yin and the Yang of It All von John Kim Faye ist ein sehr persönliches Memoirenbuch, das die Reise des Autors als gemischtrassiger Musiker beschreibt, der die Herausforderungen der Musikindustrie meistert und gleichzeitig mit persönlichen Verlusten und Identitätsproblemen zu kämpfen hat. In ansprechenden Anekdoten erzählt Faye Geschichten aus seiner Karriere, seinen Beziehungen und seiner Herkunft und bietet dem Leser eine Mischung aus Humor, Herzschmerz und Inspiration.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben und fesselnd, mit einer reichhaltigen Erzählung, die die Essenz von Fayes Erfahrungen in der Musikindustrie einfängt. Die Leserinnen und Leser können sich mit dem Buch identifizieren, insbesondere diejenigen, die sich mit dem Thema der gemischten Herkunft und der persönlichen Herausforderungen identifizieren können. Die Einbeziehung von musikalischen Referenzen und Kapiteltiteln, die sich auf Songs beziehen, erhöht die Attraktivität für Musikliebhaber. Der Humor und die Ehrlichkeit von John Kim Faye kommen bei einer Vielzahl persönlicher und universeller Themen gut an.
Nachteile:Einige Leser könnten den Schwerpunkt der Memoiren auf Fayes Privatleben und Beziehungen weniger ansprechend finden, wenn sie in erster Linie eine traditionelle Rockgeschichte suchen. Einige erwähnen die Länge des Buches als einschüchternd, obwohl die meisten zustimmen, dass es fesselnd genug ist, um die Seiten weiterzublättern. Man könnte das Gefühl haben, dass einige Anekdoten sich nischenhaft anfühlen oder nicht für jeden nachvollziehbar sind.
(basierend auf 147 Leserbewertungen)
The Yin and the Yang of It All: Rock'n'roll Memories from the Cusp as Told by a Mixed-Up, Mixed-Race Kid
Im Jahr 1966 - dem Jahr des Pferdes, ganz zu schweigen von Revolver und Pet Sounds - wurde John Kim Faye als uneheliches Kind einer 40-jährigen koreanischen Mutter und eines 62-jährigen irischen Vaters geboren. Faye wuchs im US-Bundesstaat Delaware auf, wo Gesetze, die Ehen zwischen Rassen verbieten, noch bis 1967 galten.
Als Leadsängerin und erste Songschreiberin der Caulfields war Faye eine der wenigen gemischtrassigen asiatisch-amerikanischen Frontmänner, die in der Blütezeit des Alternative Rock in den 1990er Jahren einen großen Plattenvertrag unterzeichneten. In einer Ära, die dem K-Pop - und sogar dem Aufkommen des Internets - vorausging, führte Fayes persönlicher Weg nicht zum Superstardom. Stattdessen ist The Yin and The Yang of it All ein Erinnerungsbuch über die Entdeckung einer Stimme, eines Stammes und einer musikalischen Ethnie, die weit über seine koreanischen/irischen Wurzeln hinausgeht.
Vor dem Hintergrund seiner turbulenten Kindheit in den 70er Jahren nach Vietnam und dem tragischen Tod seiner Mutter im Jahr 2012 webt Faye einen Teppich aus aufschlussreichen Momenten, die er aus seiner einzigartigen Perspektive an der Schnittstelle von Identität, Ethnie und Ruhm erzählt.