Bewertung:

Room at the Top, der Debütroman von John Braine, erzählt die Geschichte von Joe Lampton, einem ehrgeizigen jungen Mann aus der Arbeiterklasse, der im England der Nachkriegszeit den sozialen Aufstieg anstrebt. Die Erzählung beleuchtet seine Kämpfe mit Klassenschranken und persönlichen Beziehungen, während er sich im Leben in der wohlhabenden Stadt Warley zurechtfindet. Das Buch wird für seine reichhaltige Charakterdarstellung und die Relevanz für seine Zeit gelobt, da es die literarische Bewegung der „Angry Young Men“ repräsentiert. Einige Leser finden jedoch Elemente, die nach heutigen Maßstäben veraltet und befremdlich sind, insbesondere in Bezug auf die Einstellung zu Geschlecht und Klasse.
Vorteile:⬤ Starke Charakterentwicklung, insbesondere von Joe Lampton.
⬤ Eine fesselnde und relevante Geschichte, die trotz ihrer Verortung in der Vergangenheit nachhallt.
⬤ Reichhaltige Darstellung der englischen Kultur und Klassenkämpfe der 1950er Jahre.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der den Leser in seinen Bann zieht.
⬤ Gilt als Klassiker und wichtiger Beitrag zur Nachkriegsliteratur.
⬤ Einige Themen, vor allem in Bezug auf Sexismus und Klassenkampf, mögen modernen Lesern veraltet vorkommen.
⬤ Joe Lampton ist aufgrund seiner Ambitionen und moralischen Ambivalenzen eine Figur, in die man sich nur schwer einfühlen kann.
⬤ Die Geschichte kann düster sein und mag nicht diejenigen ansprechen, die glücklichere Enden bevorzugen.
(basierend auf 45 Leserbewertungen)
Room At The Top
Die Bewegung der wütenden jungen Männer mit Stars wie Kingsley Amis wird durch die ikonische Figur des Joe Lampton perfekt illustriert.
Der rücksichtslos ehrgeizige Joe Lampton steigt von der kleinlichen Bürokratie der lokalen Verwaltung schnell in die unbekannte Welt des geerbten Reichtums, der schnellen Autos und der glamourösen Frauen auf.