Bewertung:

In den Rezensionen wird „Decolonizing Data“ als unverzichtbare Lektüre für Studenten und Forscher gelobt, wobei die einzigartige Perspektive auf die Entkolonialisierung von Forschungsmethoden, insbesondere in Bezug auf indigene Bevölkerungsgruppen, hervorgehoben wird. Einige Rezensenten sind jedoch der Meinung, dass das Buch in erster Linie als Ausgangspunkt dient und in bestimmten Bereichen mehr Tiefe vertragen würde.
Vorteile:⬤ Sehr empfehlenswert für Studenten und Forscher.
⬤ Bietet eine einzigartige Perspektive auf die wissenschaftliche Methode und indigene Standpunkte.
⬤ Leicht zu lesen und gut geordnetes Layout.
⬤ Wertvoll als Ausgangspunkt für das Verständnis der Dekolonisierung in der Datenerhebung und Forschung.
⬤ Relevant sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Forscher.
⬤ Begrenzt vertiefte Behandlung von qualitativen Methoden.
⬤ Einige Leser wünschen sich mehr Diskussionen über breitere Forschungsparadigmen und -perspektiven, einschließlich Beiträgen indigener Forscher.
⬤ Einige sind der Meinung, dass das Buch nur als grundlegende Einführung dient und die Themen nicht weiter vertieft.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Decolonizing Data: Unsettling Conversations about Social Research Methods
Decolonizing Data untersucht, wie die anhaltenden Strukturen der Kolonialisierung das Wohlergehen indigener Völker und Gemeinschaften in ganz Kanada negativ beeinflussen, was zu anhaltenden gesundheitlichen Ungleichheiten führt. Decolonizing Data befasst sich mit den sozialen Dimensionen von Gesundheit, insbesondere mit den Auswirkungen auf indigene Völker und BIPOC-Gemeinschaften, und stellt die Frage, ob diesen Gruppen bei künftigen gesundheitspolitischen Überlegungen Priorität eingeräumt werden sollte.
Decolonizing Data bietet ein tieferes Verständnis der sozialen Dimensionen von Gesundheit in Bezug auf indigene Völker, die seit jeher unterfinanziert und von Gesundheitsdiensten, -programmen und der Qualität der Versorgung ausgeschlossen sind; diese Ungleichheit hat sich zuletzt während der COVID-19-Pandemie gezeigt.
Dieser einzigartige wissenschaftliche Beitrag, der sich sowohl auf westliche als auch auf indigene Methoden stützt, nimmt sowohl eine soziologische Perspektive als auch den Ansatz des „two-eye seeing“ für Forschungsmethoden ein. Durch die Betrachtung der Art und Weise, wie alltägliche Forschungspraktiken zur Kolonialisierung der Gesundheitsergebnisse indigener Völker beitragen, legt Decolonizing Data die sozialen Dimensionen des Gesundheitswesens offen und bietet eine sorgfältige und respektvolle Reflexion darüber, wie Gespräche über angewandte Sozialforschungsinitiativen für unsere am meisten gefährdeten Gruppen aufgerüttelt werden können.