Bewertung:

Das Buch erhielt gemischte Kritiken. Einige Leser lobten die anschaulichen Beschreibungen und die fesselnde Erzählweise, während andere das Buch für übertriebene Spekulationen und Ungenauigkeiten kritisierten. Die Dynamik der örtlichen Strafverfolgungsbehörden, die tragischen Ereignisse rund um einen Mord und die Folgen wurden hervorgehoben, aber viele waren der Meinung, dass die Erzählung manchmal verwirrend und zu detailliert war.
Vorteile:⬤ Anschauliche Beschreibungen der Landschaften und der Kultur der Region.
⬤ Fesselnd und mitreißend erzählt.
⬤ Gut recherchiert mit einer Vielzahl von Perspektiven.
⬤ Objektives Schreiben, das Fakten unvoreingenommen darstellt.
⬤ Gute Darstellung der Dynamik der Strafverfolgung im kleinstädtischen Kontext.
⬤ Umfassende Hintergrundinformationen zu einem tragischen und bedeutenden lokalen Ereignis.
⬤ Übermäßige Spekulationen und Vermutungen, die zu Verwirrung führen.
⬤ Gelegentliche Ungenauigkeiten in Bezug auf Details zu Schusswaffen und Orten.
⬤ Einige Leser empfanden das Buch als zu detailliert, so dass es langsamer als nötig voranschreitet.
⬤ Probleme mit der Verwechslung von Charakternamen in der Kindle-Version.
⬤ Springen in der Zeitlinie, was die Erzählung unübersichtlich machte.
(basierend auf 131 Leserbewertungen)
Dead Run: The Murder of a Lawman and the Greatest Manhunt of the Modern American West
Dead Run erinnert an Into the Wild und The Monkey Wrench Gang und ist die außergewöhnliche, wahre Geschichte dreier Desperado-Survivalisten, eines gefährlichen Plans, eines brutalen Mordes und einer verräterischen Fahndung.
An einem sonnigen Maimorgen im Jahr 1998 fuhren drei Freunde in einem gestohlenen Truck durch Cortez, Colorado, auf dem Weg zu einem Sabotageakt unvorstellbaren Ausmaßes. Die Beweise deuten darauf hin, dass sie den Glen-Canyon-Damm in die Luft sprengen wollten. Wäre es ihnen gelungen, hätte der Einsturz des Bauwerks einen 500 Fuß hohen Tsunami im Landesinneren ausgelöst, der den amerikanischen Südwesten überschwemmt und alles in seinem Weg pulverisiert hätte - er hätte den Grand Canyon durchbrochen, den Hoover-Damm überflutet, flussabwärts gelegene Gemeinden weggespült und die Wasserversorgung von Las Vegas, Phoenix, Tucson, Los Angeles und San Diego lahmgelegt.
Stattdessen wurde der Truck von einem ahnungslosen Kleinstadtpolizisten angehalten und die Banditen eröffneten das Feuer. Nachdem sie zwanzig Mal auf ihn geschossen hatten, rasten sie an Dutzenden von Polizeiautos vorbei und verschwanden in der 10.000 Quadratmeilen großen, härtesten Wildnis des nordamerikanischen Kontinents. Bei der anschließenden Verfolgung standen sich die modernste Strafverfolgungstechnologie der Welt und drei selbst ausgebildete Überlebenskünstler gegenüber. Fünfundsiebzig örtliche, staatliche und bundesstaatliche Polizeibehörden, Dutzende von Sondereinsatzkommandos, Spezialeinheiten der US-Armee und mehr als fünfhundert Polizisten aus dem ganzen Land folgten den Flüchtigen in eine Landschaft, die nur sie überleben konnten.
Neun Jahre später war der letzte der Flüchtigen endlich gefasst, aber was wirklich mit ihnen geschah, blieb ein Geheimnis. Dead Run ist der erste ausführliche Bericht über diesen sensationellen Fall, der von überheblichen örtlichen Sheriffs, indianischen Fährtenlesern, berittenen Trupps, dem Verdacht auf polizeiliche Vertuschung, Gerüchten über Selbstjustiz und den Fehlern der besten Verbrechensbekämpfer der Nation bei der Verfolgung von Gesetzlosen vor der unerbittlichen Kulisse der Wildnis von Utah handelt.
Dead Run ist nicht nur eine spannende Kriminalgeschichte, sondern auch eine Untersuchung der verführerischen Anziehungskraft der Outlaw-Kultur im Westen und der Art und Weise, wie sie weiterhin die nationale Einstellung zu Waffen, Autorität und uneingeschränkter Freiheit beeinflusst. Ausführlich recherchiert, bietet Dead Run eine atemberaubende Darstellung einer dauerhaften Wildwestlandschaft, in der der amerikanische Geist am kühnsten und verwirrendsten, ja sogar tragischsten gelebt wird.