
Practicing Decoloniality in Museums: A Guide with Global Examples
Der Ruf nach Dekolonisierung ist in der gesamten Museumswelt zu vernehmen.
Auch wenn er im Fall der ethnografischen Museen vielleicht am deutlichsten zu hören ist, haben viele verschiedene Arten von Museen das Bedürfnis verspürt, sich an dekolonialen Praktiken zu beteiligen. Inmitten derer, die argumentieren, dass eine so zutiefst koloniale Institution wie das Museum nicht wirklich dekolonisiert werden kann, haben sich Museumsmitarbeiter und Museologen dem Thema aus verschiedenen Blickwinkeln genähert, um Dekolonialität auf jede erdenkliche Weise zu praktizieren.
Die Praxis der Dekolonialität in Museen: Ein Leitfaden mit globalen Beispielen sammelt ein breites Spektrum von Praktiken aus Museen, deren oft sehr unterschiedliches Publikum in manchmal kontroversen Gesprächen über Vergangenheit und Zukunft zusammenkommt. Obwohl es keine einfachen oder einheitlichen Antworten auf die Frage gibt, wie man am besten mit kolonialen Vergangenheiten umgeht, dient diese Sammlung von Praktiken als zugänglicher Werkzeugkasten, aus dem Museumsmitarbeiter auswählen können, um mit Methoden zu experimentieren und sie entsprechend ihren eigenen Bedürfnissen und Situationen umzusetzen. Die Praktiken sind thematisch gegliedert und umfassen u.
a. Methoden zur Dezentrierung, zur Verbesserung der Transparenz und zur Steigerung der Inklusivität.