
Decolonization, Self-Determination, and the Rise of Global Human Rights Politics
Dieser Band präsentiert die erste globale Geschichte der Menschenrechtspolitik im Zeitalter der Entkolonialisierung. Der Konflikt zwischen Unabhängigkeitsbewegungen und Kolonialmächten prägte die globale Menschenrechtsordnung, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstand.
Er war auch entscheidend für die Entstehung der heutigen Menschenrechtsorganisationen und humanitären Bewegungen. Antikoloniale Kräfte mobilisierten die Menschenrechte und andere Rechte in ihren Kampagnen für Selbstbestimmung.
Im Gegenzug machten sich die europäischen Imperien die neue internationale Politik der Menschenrechte für ihre eigenen Zwecke zunutze und behaupteten, dass ihre Herrschaft mit ihrem Versprechen auf "Entwicklung" das authentische Mittel sei, um diese Rechte zu verwirklichen. Von den Teilungen der Nachkriegszeit und den Unabhängigkeitskriegen bis hin zum Aktivismus für die Rechte indigener Völker und der postkolonialen Erinnerung bietet dieser Band neue Einblicke in die Geschichte und das Erbe von Menschenrechten, Selbstbestimmung und Imperium bis in die Gegenwart.