
Demographics and Innovation in the Asia-Pacific
Der demografische Wandel und das wirtschaftliche und geopolitische Wiedererstarken Asiens sind zwei der größten Kräfte, die das einundzwanzigste Jahrhundert prägen, doch über die Auswirkungen auf die Innovation ist wenig bekannt. Die ostasiatischen Länder weisen eine der ältesten Altersstrukturen der Welt auf: Bis zum Jahr 2050 wird mehr als jeder vierte Chinese und mehr als jeder dritte Japaner und Koreaner 65 Jahre und älter sein.
Andere Volkswirtschaften mit jüngeren Bevölkerungen, wie Indien, stehen vor der Herausforderung, die "demografische Dividende" großer Kohorten im erwerbsfähigen Alter voll auszuschöpfen. Dieses Buch geht der Frage nach, wie derartige demografische Veränderungen das Innovationsangebot und die Nachfrage nach bestimmten Arten von Innovationen im asiatisch-pazifischen Raum beeinflussen.
Sozialwissenschaftler aus Asien und den Vereinigten Staaten bieten multidisziplinäre Perspektiven aus den Bereichen Wirtschaft, Demografie, Politikwissenschaft, Soziologie und öffentliche Ordnung; die Themen reichen von den makroökonomischen Auswirkungen der Altersstruktur der Bevölkerung über die Mikroökonomie der Technologie und der Arbeitskräfte bis hin zu den allgemeineren Auswirkungen auf das menschliche Wohlergehen. Die Autoren analysieren, wie die Demografie die Produktivität und das Arbeitskräfteangebot älterer Arbeitnehmer beeinflusst, und untersuchen die alternde Bevölkerung als Konsumenten von Technologien und als treibende Kraft für Innovationen, um ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, sowie die politische Ökonomie der räumlichen Entwicklung, Agglomerationsökonomien, Stadt-Land-Gegensätze und unterschiedliche Geografien des Alterns.