
Democracy in Lebanon: Political Parties and the Struggle for Power Since Syrian Withdrawal
Die "Zedernrevolution" im Libanon, die durch die Ermordung des ehemaligen Ministerpräsidenten Rafiq Hariri am 14.
Februar 2005 ausgelöst wurde, wurde von vielen als Chance für das fragile politische System des Libanon gesehen, sich zu einer stabileren Form der Demokratie zu entwickeln. Doch entgegen diesen Erwartungen wurde der Libanon in den Jahren seit dem Abzug des syrischen Militärs im April 2005 von konfessionellen und politischen Unruhen und Konflikten geplagt.
Abbas Assi untersucht die Hindernisse, die den demokratischen Übergangsprozess behinderten, und wie nachfolgende Ereignisse seit 2005 (z. B. die Verabschiedung der Resolution 1559 des UN-Sicherheitsrats, der Krieg zwischen Hizbullah und Israel im Jahr 2006 und der Syrienkonflikt) diesen Trend verstärkt haben.
Anhand dieser Ereignisse untersucht Assi, wie das Zusammentreffen des Einflusses externer Faktoren und Mächte mit innenpolitischen Konflikten das Verhalten der politischen Parteien geprägt hat und wie sich dies auf ihre Fähigkeit auswirkt, Kompromisse zu schließen und demokratische Reformen einzuleiten. Durch die Analyse der Auswirkungen der Überschneidung von internen und externen Faktoren auf die Demokratie ist dieses Buch ein wichtiges Nachschlagewerk für alle, die sich mit der Politik des Libanon und des Nahen Ostens im Allgemeinen beschäftigen.