
Democracy in World Politics
Pearsons Herangehensweise an die Weltpolitik könnte man als eine Kombination aus moralischer Festigkeit, Geduld und Toleranz sowie der Entschlossenheit charakterisieren, jeden möglichen Weg zu einem ehrenhaften Frieden zu erkunden. Er hat scharfe Worte für diejenigen, die einfache Lösungen für internationale Probleme erwarten, sowie für diejenigen, die der Verzweiflung erliegen oder sich in Isolationismus flüchten. Mit scharfem Blick umreißt er die Probleme, die durch das neue Ausmaß an bewaffneter Gewalt in der atomaren Kriegsführung entstanden sind, er betrachtet die Probleme internationaler Koalitionen und er analysiert die Frage der geheimen gegenüber der offenen Diplomatie. Besonders wichtig ist seine Vorstellung von der Vermittlerrolle, die die Vereinten Nationen heute spielen, und von der Rolle, die sie in Zukunft spielen können. Pearson geht an all diese Probleme mit Weitblick, aber auch mit dem nüchternen Realismus eines aktiven Staatsmannes heran, was sich insbesondere in seinem letzten Kapitel über die Einflüsse zeigt, die die internationale Politik der Demokratien bestimmen.
Ursprünglich veröffentlicht 1955.
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