
Democracy from Above?: The Unfulfilled Promise of Nationally Mandated Participatory Reforms
In den Demokratien der Welt sind die Menschen zunehmend unzufrieden mit ihren Regierungen. In so unterschiedlichen Ländern wie Indien, Ecuador und Uganda reagieren die Regierungen auf die Frustrationen, indem sie eine stärkere Bürgerbeteiligung auf lokaler und staatlicher Ebene vorschreiben.
Beamte begrüßen partizipatorische Reformen in dem Glauben, dass Bürgerräte und -ausschüsse zu einer besseren Rechenschaftspflicht und besser informierten Gemeinschaften führen. Die Wirksamkeit dieser Bemühungen zur Verbesserung der Demokratie ist jedoch kaum erforscht, obwohl ihre Popularität seit Mitte der 1980er Jahre explosionsartig gestiegen ist. Demokratie von oben? prüft die Hypothese, dass Reformen von oben nach unten die Demokratien stärken, und bewertet die Bedingungen, die ihren Erfolg beeinflussen.
Stephanie L. McNulty befasst sich mit dem globalen Kontext der partizipativen Reformen in Entwicklungsländern.
Sie beobachtet und interpretiert, was passiert, wenn in siebzehn Ländern eine stärkere Bürgerbeteiligung vorgeschrieben wird, wobei sie Fallstudien zu Guatemala, Bolivien und Peru durchführt. Demokratie von oben? ist der erste länderübergreifende Vergleich zu diesem Thema und untersucht, ob die Reformen die anhaltenden Probleme der Diskriminierung, der Vereinnahmung durch die Elite, des Klientelismus und der Korruption in den Ländern, die sie einführen, wirksam beseitigen.
Da Beamte und Reformer auf der ganzen Welt und auf allen Regierungsebenen versuchen, die Beteiligung der Bürger und ihr Vertrauen in den politischen Prozess zu stärken, liefert McNulty ein klares Verständnis der Möglichkeiten und Grenzen national mandatierter partizipativer Reformen.