Bewertung:

Das Buch „Riding the Nightmare“ von Lisa Tuttle ist eine Sammlung von zwölf kurzen Horrorgeschichten, die unkonventionelle Beziehungen und Themen des Grauens und des menschlichen Zustands erkunden. Die Geschichten variieren in ihrer Wirkung, wobei einige hoch gelobt wurden, während andere die Leser unbefriedigt oder verwirrt zurückließen.
Vorteile:Die Sammlung zeigt das phänomenale Talent von Lisa Tuttle. Viele Leser loben ihre einzigartige Erzählweise und ihre Fähigkeit, beunruhigende Atmosphären zu schaffen. Die Vielfalt der Geschichten lässt unterschiedliche Themen wie Geschlechterrollen und Horror zu, was zu fesselnden und zum Nachdenken anregenden Erzählungen führt. Das Coverdesign wird als perfekt für die Stimmung des Buches bezeichnet, und es wird sowohl für die gelegentliche Lektüre als auch für den saisonalen Genuss empfohlen.
Nachteile:Einige Geschichten in der Sammlung fühlen sich für die Leser unbefriedigend oder unfertig an, was Verwirrung stiftet und unbeantwortete Fragen hinterlässt. Nicht alle Geschichten werden als echter Horror empfunden; einige werden eher als seltsam oder fiebertraumartig beschrieben. Die Schwankungen in der Qualität der Geschichten bedeuten, dass nicht jeder Leser jede Geschichte mögen wird.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Riding the Nightmare
In den letzten Jahrzehnten hat sich Lisa Tuttle in aller Stille einen Platz unter den besten Autoren von Grusel- und Horrorfilmen unserer Zeit erobert. Ihre letzte Sammlung, The Dead Hours of Night, war Finalist für den Bram Stoker Award, und jetzt ist sie mit diesem neuen Band zurück, der zwölf weitere beunruhigende Geschichten enthält.
In Bits and Pieces“ stellt eine Frau überrascht fest, dass ihr Liebhaber seinen Fuß in ihrem Bett zurückgelassen hat, doch das ist nur das erste von vielen makabren Erinnerungsstücken. The Wound“ erzählt von einer platonischen Freundschaft zwischen zwei männlichen Arbeitskollegen, die sich in etwas ganz anderes zu verwandeln beginnt, als einer von ihnen bemerkt, dass er zu bluten begonnen hat. Der Protagonist von „The Hungry Hotel“ wird Jahre später von einem alten One-Night-Stand kontaktiert und trifft sich mit ihm in einem seltsamen Hotel - mit unvorhersehbaren Folgen. Diese und neun weitere unheimliche und oft erschreckende Geschichten zeigen Lisa Tuttles einzigartige Fähigkeit, ihre Leser zu verstören und zu verunsichern.
Diese Sammlung enthält auch die seltene Novelle „Die Drachenbraut“, die für diese Ausgabe neu überarbeitet und erweitert wurde, sowie eine Einführung von Neil Gaiman, der Lisa Tuttle als „die beste Vertreterin der verstörenden Belletristik von heute“ bezeichnet hat.