
Feeling the Gaze: Image and Affect in Contemporary Argentine and Chilean Performance
Feeling the Gaze erforscht die visuellen Elemente in acht zeitgenössischen argentinischen und chilenischen Theateraufführungen. Gail A. Bulman zeigt, wie inszenierte Bilder die Emotionen der Zuschauer wecken können, um ihren Intellekt zu aktivieren und eine nuancierte und tiefgehende Betrachtung sozialer, historischer und politischer Themen zu provozieren. Von einfachen Requisiten, Kostümen, Körperbewegungen und räumlichen Konstruktionen bis hin zu integrierten Medien und digitalen Bildern reichen die ästhetischen Komponenten in diesen Stücken, um vielfältige Geschichten zu erzählen, die Beziehung des Publikums zur Erinnerung anzuregen und affektive Bindungen zu schaffen, die zum Aufbau eines individuellen und kollektiven sozialen Bewusstseins beitragen. Die jüngsten Innovationen in der Theaterästhetik des Südkegels haben die traditionellen Beziehungen zwischen Aufführung und Publikum verändert und ideologische Diskussionen angeregt. Die verschiedenen hier vorgestellten Arbeiten vermitteln dem Leser ein ganzheitliches Verständnis für die zunehmende Bedeutung von Visualität und Affekt als Mittel der politischen Interessenvertretung im lateinamerikanischen Theater und in der Performance. Das Buch fordert uns auf, die Entstehung neuer Zuschauer-Performance-Bindungen zu berücksichtigen, da sich Autoren, Regisseure und Theatergruppen zunehmend alternativen Schauplätzen für ihre Arbeit zuwenden. Die verbleibenden visuellen Erinnerungen an die Aufführungen und die Gefühle, die die performative Erfahrung hervorruft, bieten den Zuschauern einen dauerhaften Fokus, durch den sie über das, was jenseits der aufgeführten Szenen liegt, nachdenken und es beurteilen können.
Diese Stücke, die seit 2014 live im Südkegel und international aufgeführt werden, demonstrieren die transgressive Kraft des Visuellen, um die Zuschauer dazu zu bringen, Ungerechtigkeiten und Gewalt zu sehen, zu fühlen und potenziell dagegen vorzugehen.
Diese Studie bietet umfassende kritische Diskussionen über O'Higgins: un hombre en pedazos von Teatro Banda.
Fulgor vom Teatro Nino Proletario.
Mario, Luiggi y sus fantasmas: Manual de carrona.
Agustin Leon Pruzzo's En la sombra de la cupula.
Teatro la Maria's Los millonarios.
Proximo von Claudio Tolcachir.
Tebas Land von Sergio Blanco.
Und Lola Arias' Doble de Riesgo.