
Moving the Enemy: Operational Art in the Chinese PLA's Huai Hai Campaign
Diese Studie untersucht den Huai Hai-Feldzug als Beispiel für die Kriegsführung auf operativer Ebene, wie sie im U. S.
Army Field Manual 3-0, Operations, in der Fassung von 2001 beschrieben wird. Darüber hinaus wird der Feldzug aus der Perspektive des militärischen Gedankenguts des alten chinesischen Militärklassikers Die Kunst des Krieges und der zur Zeit des Feldzugs geltenden kommunistischen Operationsdoktrin untersucht. Daraus ergibt sich ein Bild davon, was die operative Kunst zur Kriegsführung beitragen kann.
Die kommunistischen Befehlshaber hatten stets die gesamte Kriegssituation im Blick und stellten sicher, dass die Ziele ihrer militärischen Operationen mit den strategischen Zielen verknüpft waren. Die Studie zeigt, dass Su Yu, der amtierende Befehlshaber der Ostchinesischen Feldarmee, ein hervorragender Praktiker der operativen Kunst und ein General war, der bereit war, sich gegen militärische Operationen auszusprechen, die nicht zur Erreichung politischer, sozialer oder wirtschaftlicher Ziele beitragen würden.
Die Studie enthält Hintergrundmaterial über die kommunistischen Streitkräfte, die an dem Feldzug teilnahmen, und über die Kommandeure, die sie im Feld führten. Anhand von Nachrichten, die zwischen verschiedenen kommunistischen Hauptquartieren verschickt wurden, beschreibt und analysiert die Studie die getroffenen operativen Entscheidungen.
Vieles von diesem Material ist bisher noch nicht auf Englisch erschienen. Dies ermöglicht den Lesern eine neue Wertschätzung für die berufliche Kompetenz von Militärs, die zur Gründungsgeneration der Volksbefreiungsarmee gehörten und später eine wichtige Rolle beim Aufbau der militärischen Stärke der Volksrepublik China spielten.