Bewertung:

Rebuild the Moon ist ein fesselnder und zum Nachdenken anregender Roman, der die Geschichten der San-Buschmänner und die Rechtswelt der New Yorker Anwälte vor dem Hintergrund historischer Ungerechtigkeiten in Südafrika miteinander verknüpft. Die Leser werden von den lebendigen Charakteren, den scharfen Dialogen und der reichhaltigen Erzählweise gefesselt, die sowohl Unterhaltung als auch Aufklärung über komplexe Themen wie Erlösung und die Auswirkungen des Kolonialismus bietet.
Vorteile:Fantasievoll gezeichnet, mit lebendigen Figuren, detaillierten Beschreibungen und scharfen Dialogen. Die Geschichte ist lehrreich, beleuchtet historische Ungerechtigkeiten und ist gleichzeitig unterhaltsam. Das Buch zeichnet sich durch eine starke Charakterentwicklung aus und verwebt verschiedene Schauplätze und Erzählungen nahtlos miteinander. Viele Leserinnen und Leser empfanden es als emotional beeindruckend und zum Nachdenken anregend.
Nachteile:Einige Leser könnten die Themen Kolonialismus und Jagd als beunruhigend empfinden. In einigen Rezensionen wurde angedeutet, dass die Fülle an Details zwar geschätzt wird, aber für manche Leser möglicherweise überwältigend sein könnte.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Rebuild the Moon
In einem New Yorker Hospiz stirbt Jon langsam vor sich hin. Doch es ist kein friedliches Dahinscheiden - geplagt von häufigen und lebhaften Albträumen von einem unaussprechlichen Verbrechen, ruft Jon seine Anwälte an, um sein Testament zu ändern.
Er weist sie an, sein gesamtes Vermögen dem Clan der San-Buschmänner zu vermachen, die er 1955 gejagt hat. Dies lässt seine Anwälte und seine beiden noch lebenden Söhne fassungslos und ratlos zurück. Eine Untersuchung von Jons Vergangenheit enthüllt erschreckende Wahrheiten über die ethnische Verfolgung und die legale Jagd auf Menschen, die in den einsamen Sanden der Kalahari stattfand.
Manche Geheimnisse sollte man mit ins Grab nehmen... oder doch nicht?