Bewertung:

Das Buch präsentiert das Tagebuch von Susan Shelby Magoffin, das eine persönliche und einzigartige Perspektive auf das Leben entlang des Santa Fe Trails Mitte des 18. Jahrhunderts bietet. Viele Rezensenten schätzen den intimen Einblick in Susans Leben, ihre aufschlussreichen Beobachtungen und den historischen Kontext, den sie liefert. Kritisiert werden jedoch das Lektorat und die später hinzugefügten Fußnoten, die nach Ansicht mancher die Authentizität und den Fluss ihrer Erzählung beeinträchtigen.
Vorteile:⬤ Bietet einen einzigartigen Bericht aus erster Hand über die Erfahrungen von Frauen während der Expansion nach Westen.
⬤ Fesselnder und aufschlussreicher Schreibstil, der die Geschichte lebendig werden lässt.
⬤ Reichhaltige Details über die Reise und Begegnungen mit historischen Persönlichkeiten.
⬤ Bietet eine seltene Perspektive auf die amerikanische Geschichte, insbesondere aus der Sicht einer Frau.
⬤ Starke redaktionelle Bearbeitung und aufdringliche Fußnoten aus den 1920er Jahren könnten die Originalsprache des Tagebuchs beeinträchtigen.
⬤ Einige Leser fanden den Schreibstil nicht so ausgefeilt, was den nicht-professionellen Hintergrund der Autorin widerspiegelt.
⬤ Die Schriftart und der Druckstil machten es einigen Lesern schwer, sich voll auf den Text einzulassen.
⬤ Einige Leser fanden, dass sich die Geschichte eher auf persönliche Anekdoten als auf detaillierte Beschreibungen der Landschaft und der Tierwelt konzentrierte.
(basierend auf 55 Leserbewertungen)
Down the Santa Fe Trail and Into Mexico: The Diary of Susan Shelby Magoffin, 1846-1847
Im Juni 1846 brach Susan Shelby Magoffin, achtzehn Jahre alt und seit weniger als acht Monaten verheiratet, mit ihrem Mann, einem erfahrenen Santa-Fe-Händler, zu einem Treck von Independence, Missouri, durch New Mexico und nach Süden bis nach Chihuahua auf. Ihr Reisetagebuch entstand zu einem entscheidenden Zeitpunkt, als der Mexikanische Krieg begann und New Mexico von Stephen Watts Kearny und der Army of the West besetzt wurde.
Ihr Tagebuch beschreibt die Aufregungen, die Routine und die Gefahren einer erfolgreichen Kaufmannsfrau. Fünfzehn Monate lang war sie unterwegs, zog von Haus zu Haus und von Stadt zu Stadt, lernte Spanisch und die Sprache der Händler und schrieb die Sitten und Gebräuche der Orte, die sie besuchte, detailliert auf. Während der Reise brachte sie ihr erstes Kind zur Welt und gab zu: "Das Heiraten ist nicht das, was man sich darunter vorstellt.
Wertvoll als soziales und historisches Protokoll ihrer Begegnungen - sie traf Zachary Taylor und war angenehm enttäuscht, ihn zerzaust, aber freundlich vorzufinden -, ist ihr Tagebuch ebenso wichtig als Chronik ihrer wachsenden Intelligenz, Erfahrung und Stärke, ihrer verlorenen Illusionen und ihrer Auseinandersetzung mit sich selbst.