Bewertung:

Das Buch erforscht das Leben und den Einfluss alter Vorfahren wie der Denisovaner und ihre Beziehung zum modernen Menschen. In den Rezensionen werden die faszinierende Thematik und die Zugänglichkeit für einige hervorgehoben, während auf Probleme wie spekulative Inhalte und Verständnisschwierigkeiten hingewiesen wird.
Vorteile:⬤ Spannender und gut recherchierter Inhalt über die Geschichte der Menschheit.
⬤ Der zugängliche Schreibstil macht komplexe Themen verständlich.
⬤ Bietet anregende Einblicke in Genealogie und Evolution.
⬤ Enthält interessante Theorien über Denisovaner und andere Vorfahrengruppen.
⬤ Gründliche Dokumentation und Bibliographie.
⬤ Einige Abschnitte sind übermäßig spekulativ und lassen starke Beweise vermissen.
⬤ Schwierig für Durchschnittsleser ohne Vorkenntnisse des Themas.
⬤ Probleme mit der Druckqualität einiger Ausgaben (z. B. gebrauchte Exemplare mit störenden Markierungen).
⬤ Der Audioversion fehlt wichtiges Zusatzmaterial wie Fußnoten und Bibliographie.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass das Buch die Erwartungen der Werbung nicht erfüllt.
(basierend auf 31 Leserbewertungen)
Denisovan Origins: Hybrid Humans, Gbekli Tepe, and the Genesis of the Giants of Ancient America
Zeigt den tiefgreifenden Einfluss der Denisovaner und ihrer hybriden Nachkommen auf die Blütezeit der menschlichen Zivilisation auf der ganzen Welt.
- Verfolgt die Wanderungen der hochentwickelten Denisovaner und ihre Kreuzung mit Neandertalern und frühen menschlichen Populationen vor mehr als 40.000 Jahren.
- Zeigt, wie Denisovan-Hybriden zur Elite der alten Gesellschaften wurden, einschließlich der Adena-Hügelbaukultur.
- Erforscht die außergewöhnlichen Errungenschaften der Denisovaner, darunter präzisionsgefertigte Steinwerkzeuge und Schmuck, maßgeschneiderte Kleidung und himmlisch ausgerichtete Architektur.
Die eiszeitlichen Höhlenkünstler, die Baumeister von G bekli Tepe und die Hügelbauer Nordamerikas haben alle einen gemeinsamen Vorfahren: die Solutreer, Neandertaler-Mensch-Hybriden von ungeheurer Raffinesse, die Südwesteuropa beherrschten, bevor sie vor 20.000 Jahren Nordamerika erreichten. Doch schon vor den Solutreern lebte auf dem amerikanischen Kontinent ein mächtiges Volk von enormer Statur, Riesen, die in der Legende der amerikanischen Ureinwohner als das Volk des Donners bekannt sind. Neue Forschungen zeigen, dass sie hybride Nachkommen einer ausgestorbenen Menschengruppe waren, die als Denisovaner bekannt ist und deren Existenz nun durch fossile Überreste bestätigt wurde, die in einer Höhle in der Altai-Region in Sibirien gefunden wurden.
Andrew Collins und Greg Little zeichnen die Wanderungen der Denisovaner und ihre Kreuzung mit Neandertalern und frühen menschlichen Populationen in Asien, Europa, Australien und Amerika nach und erforschen, wie die neuen geistigen Fähigkeiten der Denisovan-Neandertaler und Denisovan-Mensch-Hybriden die Blüte der menschlichen Zivilisation vor über 40.000 Jahren erheblich beschleunigten. Sie zeigen, wie die Denisovaner hochentwickelte Fortschritte machten, darunter präzisionsgefertigte Steinwerkzeuge und Schmuck, maßgeschneiderte Kleidung, himmlisch ausgerichtete Architektur und die Domestizierung von Pferden. Anhand von Belegen aus dem alten Amerika zeigen die Autoren, wie Denisovan-Hybriden zur Elite der Adena-Hügelbaukultur wurden, was die riesigen Skelette erklärt, die in den Grabhügeln der amerikanischen Ureinwohner gefunden wurden. Die Autoren erforschen auch, wie die Nachfahren der Denisovaner eine kosmologische Todesreise schufen und die Milchstraße als den Pfad der Seelen betrachteten.
Die Autoren enthüllen den Einfluss der Denisovaner auf jeden Teil der Welt und zeigen, dass die moderne Welt, wie wir sie kennen, ohne die Hybridisierung des frühen Menschen mit Denisovanern, Neandertalern und anderen noch nicht entdeckten Hominidenpopulationen nicht existieren würde.