Bewertung:

Das Buch „Thinking Animals“ von Paul Shepard untersucht die wechselseitige Beziehung zwischen dem menschlichen Bewusstsein und der natürlichen Welt und hebt die Bedeutung von Wildtieren und Ökosystemen für die menschliche Entwicklung hervor. Er argumentiert, dass der Fortschritt der menschlichen Intelligenz tief in der Interaktion mit verschiedenen Wildtieren verwurzelt ist, und kritisiert die Folgen der Abkehr von der natürlichen Umgebung. Der Autor stellt eine tiefgründige These darüber auf, wie die Loslösung der heutigen Gesellschaft von der Natur dem Wachstum und der Reife des Menschen geschadet hat.
Vorteile:Das Buch wird als tiefgründig und aufschlussreich beschrieben und bietet eine durchdachte Synthese aus Anthropologie, Biologie und Kultur. Die Leser schätzen Shepards einzigartige Perspektive auf die wichtige Rolle der Wildtiere für die menschliche Evolution und Intelligenz. Das Buch gilt als wichtig für das Verständnis der Auswirkungen der Moderne auf die menschliche Entwicklung und ist von historischer Bedeutung, da es zur Anerkennung der tierischen Intelligenz im wissenschaftlichen Diskurs beitrug.
Nachteile:Einige Leser könnten das Buch als komplex oder schwierig zu verstehen empfinden, und es wurde angemerkt, dass bestimmte Diskussionen, insbesondere über Waffentechnologie und ihre Folgen, etwas zu kurz kommen. Außerdem wurde das Buch zwar für seinen Tiefgang gelobt, es wurde aber auch darauf hingewiesen, dass es eine klarere Darstellung vertragen könnte, insbesondere für ein zeitgenössisches Publikum. Ein Rezensent erwähnte, dass Shepards anderes Werk „The Others“ leichter zu verstehen und möglicherweise die bessere Wahl sei.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Thinking Animals: Animals and the Development of Human Intelligence
In einer Welt, die zunehmend vom Menschen dominiert wird, wird das Überleben anderer Arten immer fragwürdiger.
In diesem brillanten Buch bietet Paul Shepard eine provokante Alternative zu einer "Wir-oder-sie"-Mentalität, indem er vorschlägt, dass andere Arten ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Evolution sind und im Zentrum unserer Vorstellungskraft stehen. Diese Eigenschaft, so argumentiert er, zwingt uns, an Tiere zu denken, um menschlich zu sein.
Ohne andere Lebewesen, an denen wir uns messen können, so Shepard, wären wir weniger reif, würden uns weniger um alles Leben kümmern und wären unachtsamer gegenüber allem Leben, einschließlich unserer eigenen Art.