Bewertung:

Die Rezensionen zu Ronald Spectors Buch „Eagle Against the Sun: Der amerikanische Krieg mit Japan“ wird als umfassende und gut recherchierte Geschichte des Pazifikraums während des Zweiten Weltkriegs hervorgehoben, die Einblicke sowohl in die amerikanische als auch in die japanische Perspektive bietet. Die Leser schätzten die detaillierte Untersuchung der militärischen Strategie, der Politik und der Schlüsselfiguren. Einige wiesen jedoch auf Probleme mit der verwirrenden Formatierung, dem Fehlen von Karten und einer vermeintlichen Voreingenommenheit gegenüber der US-Führung, insbesondere General MacArthur, hin. Insgesamt wird das Buch zwar für seine Tiefe und seinen erzählerischen Stil gelobt, doch wurden auch Bedenken hinsichtlich der Lesbarkeit und der Bearbeitung geäußert.
Vorteile:⬤ Umfassende Darstellung des Pazifikkriegs.
⬤ Gut recherchiert mit ausführlichen Details zu Schlachten und Strategien.
⬤ Bietet eine ausgewogene Perspektive sowohl der japanischen als auch der alliierten Standpunkte.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der sich wie ein Roman liest.
⬤ Bringt neue Einsichten und Denkanstöße zum Krieg.
⬤ Verwirrende Formatierung und Struktur in Zeitleisten und Themen.
⬤ Fehlende Karten zur Veranschaulichung der Geographie der Schlachten.
⬤ Einige Leser hatten den Eindruck, der Autor sei voreingenommen, insbesondere gegenüber General MacArthur.
⬤ Probleme mit dem Lektorat, einschließlich Tippfehler und sachliche Fehler.
⬤ Gelegentlich ermüdend zu lesen, trotz des informativen Inhalts.
(basierend auf 115 Leserbewertungen)
Eagle Against the Sun: The American War with Japan
"Das mit Abstand beste Buch über den Pazifikkrieg" (The New York Times Book Review), diese klassische, einbändige Geschichte des Zweiten Weltkriegs im Pazifik, stützt sich auf freigegebene Geheimdienstakten, britisches, amerikanisches und japanisches Archivmaterial und militärische Memoiren, um eine atemberaubende und vollständige Geschichte des Konflikts zu liefern. Dieser "hervorragend lesbare, aufschlussreiche, fesselnde" (Washington Post Book World) Beitrag zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs verbindet tadellose Recherche mit elektrisierenden Details und bietet provokante Interpretationen dieses brutalen, vierundvierzig Monate dauernden Kampfes.
Der Autor und Historiker Ronald H. Spector bewertet die Strategie der USA und Japans neu und zeigt, dass der doppelte Vorstoß von MacArthur und Nimitz über den Pazifik eher eine pragmatische Lösung für bürokratische, doktrinäre und öffentlichkeitswirksame Probleme war, mit denen Armee und Marine konfrontiert waren, als eine strategische Berechnung. Er argumentiert auch, dass Japan seinen fatalen Fehler nicht in der Midway-Kampagne beging, sondern als es nach dieser Niederlage seine offensive Strategie aufgab und sich in einen Zermürbungskrieg hineinziehen ließ.
Spector führt uns gekonnt von streng geheimen Strategiesitzungen in Washington, London und Tokio zu fernen Stränden und entlegenen asiatischen Dschungeln mit kampfmüden GIs. Er deckt auf, dass die USA schon Monate vor Pearl Harbor geheime Pläne für einen uneingeschränkten U-Boot-Krieg gegen Japan hatten, und zeigt, dass MacArthur und seine Kommandeure wichtige abgefangene japanische Nachrichten ignorierten, die in Papua und Leyte Tausende von Menschenleben hätten retten können.
Spector vertritt die Ansicht, dass die amerikanischen Entscheidungen im Pazifikkrieg eher von den Kämpfen zwischen den Briten und den Amerikanern sowie zwischen der Armee und der Marine geprägt waren als von strategischen Überlegungen. Spector stellt die großen Schlachten, wenig bekannten Kampagnen und unbekannten Ereignisse, die zum tödlichsten Luftangriff aller Zeiten führten, anschaulich dar und fügt unserem Verständnis des amerikanischen Krieges im Pazifik und der Menschen und Kräfte, die seinen Ausgang bestimmten, eine neue Dimension hinzu.