Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Untersuchung des 2. und 5. Ranger-Bataillons im Vorfeld des D-Day und bietet eine alternative Perspektive auf die historischen Ereignisse, insbesondere die Aktionen von Colonel Rudder in Pointe Du Hoc. Das Buch besteht jedoch hauptsächlich aus Archivdokumenten ohne viel erzählerischen Kontext, was vielleicht nicht die Erwartungen aller Leser erfüllt.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert mit umfassender Dokumentation
⬤ enthält Primärquellen und Scans von Archivdokumenten
⬤ bietet eine neue Perspektive auf die historischen Ereignisse rund um den D-Day.
⬤ Fehlender erzählerischer Kontext
⬤ deckt nicht die tatsächlichen Ereignisse des D-Day ab
⬤ kann als überteuert für den gebotenen Inhalt empfunden werden
⬤ der Titel kann über den Schwerpunkt des Buches irreführend sein.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Allied Intelligence and the Cover Up at Pointe Du Hoc: The History of the 2nd & 5th US Army Rangers, 1943 - 30th April 1944
Band 1 dieses zweiteiligen Werks versetzt den Leser in die Fußstapfen der 2nd und 5th Rangers, als sie 1943 in England ankommen. Er begleitet sie während ihrer intensiven Ausbildung mit den Commandos und der Royal Navy auf dem Weg zum D-Day - einschließlich Klippenklettern, Angriffslandungen und der "Generalprobe" in Slapton Sands.
Die Befehle, die den Rangers erteilt wurden, sowie Dutzende von Luftaufnahmen von Omaha Beach, Pointe et Raz de la Perc e, Pointe du Hoc und Maisy sowie Berichte des französischen Widerstands geben Aufschluss über die Informationen, die der Kommandant der Rangers, Oberstleutnant Rudder, erhielt. Viele der Dokumente, die in chronologischer Reihenfolge und in ihrem ursprünglichen Format gezeigt werden, sind immer noch als STRENG GEHEIM gekennzeichnet und wurden erst kürzlich nach fast 70 Jahren freigegeben.
Der Autor füllt die Lücken, die viele über die tatsächlichen Aufgaben der Ranger am D-Day nur vermutet haben, und erklärt in Band 2, warum ein Bataillonskommandeur vor der Landung an Bord des Schiffes abgesetzt wurde, warum die einzelnen Ranger nicht über alle ihre Ziele am D-Day unterrichtet wurden - und welche außergewöhnliche Rolle Oberstleutnant Rudder in Pointe du Hoc spielte.
Dieses von US-Historikern als "eines der detailliertesten Werke über die D-Day Rangers, das je geschrieben wurde" beschriebene Werk ist der Höhepunkt von vier Jahren detaillierter Forschung in den US-Archiven und wird durch Beweise gestützt, die in der Normandie gefunden wurden. Es ist ein echter historischer Meilenstein, der die konventionellen Studien über eine der berühmtesten Schlachten des Zweiten Weltkriegs auf den Kopf stellt.
Es besteht kein Zweifel daran, dass dieses Werk die Art und Weise, wie Historiker die Schlacht an der Pointe du Hoc betrachten, von nun an verändern wird.