
Building Early Modern Edinburgh: A Social History of Craftwork and Incorporation
Handwerk, Familie und Privilegien in Edinburghs frühem modernen Baugewerbe.
Ähnlich wie in der heutigen Zeit waren am Bau eines Hauses im 16. Jahrhundert unter anderem Maurer, Zimmerleute und Glaser beteiligt, und in vielen Städten hatten diese Gewerke eigene Gesellschaften, um ihre Angelegenheiten zu regeln. In Edinburgh jedoch schlossen sie sich in einer einzigen Gesellschaft zusammen - der Edinburgh Incorporation of Mary's Chapel.
Building Early Modern Edinburgh zeichnet die Geschichte dieser Organisation nach, die versuchte, die Baugewerbe der Hauptstadt zu kontrollieren und ihre Privilegien zu verteidigen. Durch die Verwendung einer Reihe von bisher fehlenden Urkunden und Archivdokumenten bietet der Autor eine neue Perspektive auf die prestigeträchtige und wichtige Handwerkszunft in den 543 Jahren ihres Bestehens. Durch die Entwicklung eines zentralen Themas des "zusammengesetzten Korporatismus" und die Verwendung der Konzepte "Familie" und "Haushalt" zur Annäherung an eine städtische Institution ist dieses Buch eine wertvolle Quelle für vergleichendes Material zur Untersuchung von Handwerkszünften und Stadtgeschichte in einem globalen Kontext.
Hauptmerkmale.
⬤ Verwendet die Konzepte der "Familie" und des "Haushalts", um die Institution der Handwerkszunft zu untersuchen.
⬤ Entwickelt das Konzept des "zusammengesetzten Korporatismus", bei dem mehrere Handwerke in einer Körperschaft zusammengefasst waren - ein Aspekt des europäischen Korporatismus, der in der Geschichtsschreibung oft fehlt.
⬤ Nutzt bisher ungenutzte Quellen, darunter eine Gruppe von über fünfzig Urkunden und fünf Protokollbüchern aus dem 16. Jahrhundert, die irgendwann nach 1923 verloren gingen und erst kürzlich durch das Mary's Chapel Project wiederentdeckt wurden.
⬤ Vertieft unser Verständnis für eine Institution, die zum Aufbau eines UNESCO-Weltkulturerbes beigetragen hat.