
The Rise of Hungarian Populism: State Autocracy and the Orbn Regime
Unter der Amtszeit von Ministerpräsident Viktor Orb n hat sich das politische System in Ungarn deutlich in eine autokratische Richtung entwickelt, doch fehlt es an Untersuchungen, die den historischen Kontext, die politische Landschaft und den Antrieb für diesen Wandel erklären. Dieses Buch bietet eine tiefgreifende historische und theoretische Untersuchung darüber, wie sich dieses autoritäre, populistische Regime entwickelt hat.
Die Rückwirkung der Globalisierung im 21. Jahrhundert, die Unzufriedenheit mit der Europäischen Union und den internationalen Finanzinstitutionen haben eine Situation geschaffen, in der Orbans Regime gedeihen kann. Neue Formen der Autokratie können ohne eine gründliche Analyse der Entwicklung Osteuropas im 20.
Jahrhundert und der neoliberalen Agenda vor und nach den Regimewechseln nicht richtig verstanden werden. In der zeitgenössischen Literatur gibt es ein großes Versäumnis hinsichtlich der historischen und theoretischen Ursprünge des autoritären Rechtspopulismus in Ungarn.
Dieses Buch untersucht die wichtigsten Faktoren, die hinter dem Orb n-Regime stehen, darunter die autoritär-populistische Vergangenheit des Landes, der charismatische Charme der populistischen Führer und die Zusammenarbeit zwischen neoliberaler und staatlicher Autokratie. Durch die Bereitstellung einer gründlich recherchierten historischen Darstellung und einer alternativen Kritik des Rechtspopulismus wird sich dieser Text als unschätzbar wertvoll für Forscher erweisen, die die osteuropäische Geschichte und Politik sowie Populismus, Autoritarismus und Neoliberalismus im weiteren Sinne verstehen wollen.