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The Balkans and the Byzantine World before and after the Captures of Constantinople, 1204 and 1453
Dieses Buch stellt den ersten Versuch dar, die historischen und kulturellen Entwicklungen im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Südosteuropa als eine Reihe miteinander verflochtener regionaler Geschichten zu analysieren, die durch die starke Dichotomie zwischen dem allmächtigen Zentrum - Konstantinopel - und der Peripherie belastet sind, die sowohl in den zeitgenössischen Quellen als auch in der modernen Wissenschaft kaum sichtbar ist.
Dieses Mosaik von Originalstudien ist verschiedenen Regionen des byzantinischen Balkans und ihren historischen, künstlerischen und ideologischen Eigenheiten gewidmet und spiegelt den komplexen Charakter und die zusammengesetzte und fragmentierte Struktur dieser riesigen Region wider. Im Mittelpunkt des Buches stehen die beiden Eroberungen von Konstantinopel in den Jahren 1204 und 1453.
Die Autoren analysieren die Bedeutung dieser katastrophalen Ereignisse für das politische Schicksal der mittelalterlichen Balkangesellschaften, die Mechanismen der Anpassung an die neue politische Ordnung und die allgegenwärtige Verflechtung einer unteren, regionalen Elite in ganz Südosteuropa, die auch nach der osmanischen Eroberung stark geblieben war.