Bewertung:

Robert Bringhursts Buch „The Tree of Meaning“ besteht aus Essays, die die Beziehung zwischen Sprache, Geist und Ökologie untersuchen. Viele Leser finden die Texte tiefgründig, poetisch und in der Lage, ihre Wahrnehmung der Welt zu verändern und sie mit Geheimnis und Schönheit zu erfüllen. Einige haben jedoch Probleme mit der Qualität der Veröffentlichung festgestellt, die das Gesamterlebnis schmälern.
Vorteile:Die Leserinnen und Leser schätzen Bringhursts poetischen und tiefgründigen Schreibstil, der als vielschichtig und kunstvoll beschrieben wird. Die Themen des Buches sprechen alle an, die sich für Sprache, Kultur und Ökologie interessieren. Es hat eine erholsame Wirkung auf die Wahrnehmung und eröffnet kreative Gedanken. Viele Leser finden es wertvoll, weil es Einblicke in die Sprache und ihre sinnvollen Verbindungen zur natürlichen Welt gibt.
Nachteile:In einigen Rezensionen wird die Qualität der Veröffentlichung des Buches kritisiert und auf Probleme mit der Klarheit des Textes und der allgemeinen Gestaltung hingewiesen. Außerdem ist der Inhalt zwar reichhaltig und komplex, aber manche Leser finden es schwierig, die Tiefe des Materials beim ersten Lesen vollständig zu erfassen oder zu würdigen, so dass möglicherweise mehrere Versuche erforderlich sind, um sich voll darauf einzulassen.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
The Tree of Meaning: Language, Mind and Ecology
"Gedichte, wo ich herkomme", schreibt Robert Bringhurst, "werden gesprochen, um geschrieben zu werden, und geschrieben, um gesprochen zu werden. Der Baum der Bedeutung ist ein Buch mit kritischer Prosa, das auf dieselbe Weise verfasst wurde.
"Diese dreizehn Vorlesungen stellen einen hervorragend fundierten Ansatz für das Studium der Sprache dar, der sich auf das Geschichtenerzählen, die Mythologie, die vergleichende Literatur, die Menschheit und die Breite der mündlichen Kultur konzentriert. Bringhursts Engagement für das, was er "ökologische Linguistik" nennt, zeigt sich in seinen Studien zur Kunst und zum Geschichtenerzählen der amerikanischen Ureinwohner, in seinem Verständnis von Poesie und in seinem Eintreten für eine wahrhaft universelle Auffassung dessen, was Literatur ausmacht. In dieser Sammlung liegt der Schwerpunkt auf der Haida-Kultur, dem Prozess der Übersetzung und der Beziehung zwischen Wesen und Sprache.
Dieses Buch, in dem zehn Jahre Arbeit zusammengefasst sind, ist nicht nur wegen der Kohärenz der eigenen Ideen des Autors bemerkenswert, sondern auch wegen der Synthese von so weitreichenden Perspektiven und Beispielen menschlicher und nicht-menschlicher Kulturen. Mit dem ihm eigenen Enthusiasmus und seinem ökologisch bewussten, humanitären Ansatz schafft Bringhurst eine sehr persönliche und aktive Studie über die Kunst und Literatur der amerikanischen Ureinwohner, die Weltsprachen, die Philosophie und die Naturgeschichte.