Bewertung:

Das Buch bietet eine gründliche Untersuchung der prähistorischen Klingensteintechnik in der Neuen Welt, wobei es für eine mehrfache Migration aus verschiedenen Regionen plädiert und umfangreiche Beweise durch eine Vielzahl von Abbildungen von Bipoints präsentiert. Er untersucht die Beziehungen zwischen den Technologien der Alten Welt und der Neuen Welt sowie das Potenzial für antike Seemigrationen. Obwohl das Buch wertvolle Einblicke bietet und gut recherchiert ist, gibt es einige Kritikpunkte hinsichtlich der Unterscheidung zwischen unterstützten Theorien und den persönlichen Theorien des Autors.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und organisiert
⬤ gründliche Erforschung prähistorischer Technologie
⬤ präsentiert überzeugende Argumente für mehrfache Migrationen
⬤ umfangreiche visuelle Dokumentation von Bipoints
⬤ verändert die Perspektive des Lesers auf Artefakte
⬤ neutrale Darstellung basierend auf archäologischen Beobachtungen.
⬤ Einige Theorien werden ohne stichhaltige Beweise dargelegt
⬤ gelegentliche Verwechslung zwischen evidenzbasierten Theorien und persönlichen Theorien des Autors
⬤ umstrittene Behauptung, dass keine Nachkommen prähistorischer Atlantiküberquerungen bis in spätere Zeiten überlebt haben.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The Bipoint in the Settlement of North America: Trans-Oceanic Migrations and Settlement of Prehistoric Americas
Diese 378 Seiten umfassende archäologische Publikation befasst sich mit der Entwicklung, Definition, Klassifizierung und dem weltweiten Einsatz des lithischen Bipunkts und enthält zahlreiche Fotos, Zeichnungen und Karten. Der Bipoint ist ein altes Werkzeug aus der Alten Welt, das über Zeit und Raum hinweg in ganz Amerika zu finden ist.
Er wurde an beiden Küsten in die USA gebracht, an der Pazifikküste vor etwa 17.000 Jahren und an der Atlantikküste vor 23.000 Jahren. Der grundlegende Bipoint wird definiert und seine Herstellungsprozesse werden zusammen mit den Eigenschaften des Bipoints, der Form, dem Nachschärfen und den kulturellen Assoziationen vorgestellt. Die Publikation zeigt zahlreiche Bipoints aus den atlantischen und pazifischen Staaten (und innerhalb der USA) und präsentiert einige ihrer abgeleiteten Chronologien, die die ältesten in der Neuen Welt sind.
Mehrere Morphologien zwischen amerikanischen und iberischen Bipunkten werden verglichen, insbesondere der berühmte Virginia Cinmar Bipunkt. Er kommt zu dem Schluss, dass es in der amerikanischen Atlantikküste eine solutreische Besiedlung gegeben hat.
Der Bipoint ist das am häufigsten falsch klassifizierte Artefakt in der amerikanischen Archäologie. Das Buch ist mit einem Index versehen und verfügt über umfangreiche Referenzen.