Bewertung:

Das Buch „The Blues: The Authentic Narrative of My Music and Culture“ (Die authentische Geschichte meiner Musik und Kultur) von Chris Thomas King bietet eine fesselnde Nacherzählung der Geschichte und der Ursprünge des Blues, in der er gegen die allgemein verbreiteten Erzählungen argumentiert und den Einfluss der kreolischen Kultur von New Orleans hervorhebt. Während einige Leser das Buch fesselnd und informativ finden, kritisieren andere King für seinen Ton und die Stichhaltigkeit seiner Behauptungen und meinen, seine Argumente seien eher rechthaberisch als sachlich.
Vorteile:Die gut recherchierte, fesselnde Erzählung, die persönliche Geschichten einbezieht, bietet eine neue Perspektive auf die Ursprünge des Blues und regt zum kritischen Nachdenken über historische Missverständnisse an.
Nachteile:Einige Leser finden Kings Ton wütend und aufgeblasen, stellen die Gültigkeit seiner Behauptungen über die Ursprünge des Blues in Frage, bemerken grammatikalische und strukturelle Probleme in der Schrift und argumentieren, dass seine Perspektiven voreingenommen sind und es ihm an wissenschaftlichem Wert mangelt.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
The Blues: The Authentic Narrative of My Music and Culture
Eine frische, neue Perspektive, die für die Leser eine echte Revolution sein wird und neue Diskussionslinien über die Bedeutung der Stadt New Orleans für kommende Generationen eröffnen wird" - Dr. Michael White, Jazz-Klarinettist, Komponist und Keller-Stiftungsprofessor an der Xavier University of LA.
Eine authentische Gegenerzählung der Bluesgeschichte und die erste, die von einem afroamerikanischen Blueskünstler geschrieben wurde.
Alle bisherigen Geschichten über den Blues haben behauptet, er sei auf den Plantagen im Mississippi-Delta entstanden. Das stimmt nicht, sagt Autor Chris Thomas King. In The Blues präsentiert King Fakten, um solche Mythen zu widerlegen.
Dieses Buch ist das erste, das die These aufstellt, dass der Blues als kosmopolitische Kunstform begann, nicht als ländliche.
Bereits um 1900 war der Klang des Blues in New Orleans allgegenwärtig. Das Mississippi-Delta hingegen war ein unbesiedeltes Paradies für Sportler - die Grenze war noch im Begriff, gerodet und trockengelegt zu werden.
In der Erwartung, dass diese Erkenntnisse in manchen Kreisen umstritten sein werden, hat King seine Schlussfolgerungen mit Primärquellen und jahrelangen umfangreichen Recherchen untermauert, darunter ein Aufenthalt in Westafrika und Interviews mit überlebenden Folkloristen und Bluesforschern aus der Epoche der Folk-Wiederentdeckung der 1960er Jahre.
New Orleans, so King, war der einzige Ort im tiefen Süden, an dem das Heilige und das Profane ohne Angst vor Verfolgung zusammen feiern konnten, wodurch der Blues entstand.