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The Broch
Was passiert, wenn man sich mit etwas Verheerendem auseinandersetzen muss, das man nicht ändern kann? In Graham Bullens The Broch verfolgen wir die bewegende Reise eines Mannes, der in der Wildnis der schottischen Äußeren Hebriden vor Antworten und der Realität seiner eigenen Sterblichkeit davonläuft.
Martin, eingesperrt im Gefängnis seiner kürzlich erworbenen Alkoholsucht, ist auf der Suche nach der Erfüllung des Versprechens eines Urlaubs, den er Wochen vor dem plötzlichen Tod seiner Frau gebucht hatte. Er wohnt in der Rekonstruktion einer eisenzeitlichen Behausung mit Blick auf den weißen Sand am Rande des Nordatlantiks. Zwanzig Meilen nördlich von ihm liegt The Clisham, ein Küstengipfel, von dem aus er sein Leben beenden will.
Wir ringen mit der Zerstörung von Martins Lebensplan.
Offenbarung, betrunkene Missgeschicke, HBO-Boxsets und die besten neuen Whiskys der Welt warten auf uns. Die Ereignisse nehmen eine weitere Wendung, als er über eine junge Frau stolpert, die neben einem gestrandeten und sterbenden Wal liegt, und sie widerwillig bei sich aufnimmt. Und Martin muss noch die sieben verbleibenden Beutel mit der Asche seiner Frau weihen und verzehren, und er muss damit rechnen, von seinen erwachsenen Söhnen aufgespürt zu werden, bevor er seinen vielleicht letzten Aufstieg beginnt.
Mit Anklängen an John O'Briens Leaving Las Vegas (wobei das Neon durch Nordlichter ersetzt wird), den verdrehten, aber urkomischen Abenteuern von Withnail and I und der Sehnsucht von Dr. Schiwago nach seiner Lara ist The Broch ein spannender Roman, den Sie nicht verpassen sollten!