Bewertung:

Das Buch erforscht die wenig bekannte Geschichte des Chicago Cubs-Shortstops Billy Jurges und seiner turbulenten Beziehung mit dem aufstrebenden Showgirl Violet Popovich, die in einer dramatischen Schießerei gipfelte. Durch umfangreiche Recherchen und fesselnde Erzählungen präsentiert der Autor einen lebendigen historischen Bericht, der sowohl die persönliche als auch die kulturelle Bedeutung der Ereignisse während der Saison 1932 der Cubs einfängt.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und fesselnd, mit einer hervorragenden Erzählweise, die den Leser in den historischen Kontext eintauchen lässt. Es enthält eine Fülle von Details, bisher unveröffentlichte Fotos und bietet eine faszinierende Erkundung der Geschichte der Chicago Cubs und der Baseballgeschichte. Das Format der Doppelbiografie ist einzigartig und wertet die Erzählung auf.
Nachteile:Einige Leser könnten das Thema als Nische oder weniger ansprechend empfinden, wenn sie keine Fans von Baseball oder der Geschichte Chicagos sind. Möglicherweise wird ein gewisses Vorwissen über bestimmte Ereignisse und Persönlichkeiten der Baseballgeschichte vorausgesetzt.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
The Chicago Cub Shot for Love: A Showgirl's Crime of Passion and the 1932 World Series
Im Sommer 1932, als die Cubs mitten im Wimpelrennen steckten, beendete Billy Jurges seine Beziehung zu Violet Popovich, um sich auf den Baseball zu konzentrieren.
Das berühmt-berüchtigte Showgirl nahm das nicht gut auf und marschierte mit einem Revolver in ihrer Handtasche in sein Hotelzimmer. Bei dem anschließenden Kampf wurden beide verwundet, aber Jurges verzichtete auf eine Anzeige.
Auch ohne ihren Star-Shortstop schaffte es Chicago in die World Series, nur um am anderen Ende von Babe Ruths legendärem Called Shot getroffen zu werden. Anhand von Hunderten von Originalquellen schildert Jack Bales das Leben des unglücklichen Paares und zeichnet die Auswirkungen der Schießerei auf die turbulente Saison der Cubs nach.