Der Dissens-Kanal: Amerikanische Diplomatie in einem unehrlichen Zeitalter

Bewertung:   (4,6 von 5)

Der Dissens-Kanal: Amerikanische Diplomatie in einem unehrlichen Zeitalter (Elizabeth Shackelford)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Die Rezensionen zu „The Dissent Channel: American Diplomacy in a Dishonest Age“ heben das Buch als eine fesselnde Mischung aus Action, persönlicher Erzählung und kritischer Analyse der US-Außenpolitik im Südsudan hervor. Die Leser schätzen den Bericht aus erster Hand über die Erfahrungen eines Diplomaten in einem Kriegsgebiet und die aufschlussreichen Reflexionen über die Komplexität der amerikanischen Diplomatie. Einige Kritiker weisen jedoch auf die politische Ausrichtung des Autors und seine vermeintliche Voreingenommenheit hin, die von der Gesamtaussage ablenken könnten.

Vorteile:

Das Buch ist fesselnd und gut geschrieben und bietet einen fesselnden Bericht aus erster Hand über die Erfahrungen eines Diplomaten während einer Krise im Südsudan. Es verbindet Elemente von Action/Abenteuer mit aufschlussreicher Kritik an der US-Außenpolitik und ist damit sowohl informativ als auch unterhaltsam. Viele Leser fanden das Buch augenöffnend und eine fesselnde Lektüre, die ein Licht auf die Herausforderungen wirft, mit denen US-Diplomaten konfrontiert sind.

Nachteile:

Einige Leser waren der Meinung, dass die politischen Botschaften des Buches zu stark ausgeprägt waren und von der Erzählung ablenkten. Es gab Kritik an der Sichtweise der Autorin auf die Rolle der USA in Afrika, ihre Analyse hätte ausgewogener sein können. Außerdem merkten einige an, dass die Diskussionen über die Außenpolitik in dem Buch als parteiisch erscheinen könnten, insbesondere in Bezug auf die verschiedenen Präsidentschaftsregierungen.

(basierend auf 13 Leserbewertungen)

Originaltitel:

The Dissent Channel: American Diplomacy in a Dishonest Age

Inhalt des Buches:

Bericht einer jungen Diplomatin über ihren Einsatz im Südsudan, ein Beispiel aus erster Hand für die US-Außenpolitik, die in ihrer Diplomatie und Rechenschaftspflicht weltweit versagt hat.

Im Jahr 2017 schrieb Elizabeth Shackelford ein pointiertes Rücktrittsschreiben an ihren damaligen Chef, Außenminister Rex Tillerson. Sie hatte zugesehen, wie das Außenministerium ausgeweidet wurde, und nun forderte sie ihn auf, das Ausbluten zu stoppen, indem er Führungsstärke und Engagement für seine Diplomaten und das Land zeigt. Wenn er dazu nicht in der Lage sei, sagte sie, "empfehle ich in aller Bescheidenheit, dass Sie mir zur Tür hinaus folgen.".

Mit diesen Worten setzte sie sich hin, um ihre Geschichte aufzuschreiben und eine dringende Botschaft zu übermitteln.

In The Dissent Channel zeigt die ehemalige Diplomatin Elizabeth Shackelford, dass es sich hierbei nicht um ein neues Problem handelt. Ihre Erfahrungen aus dem Jahr 2013, als das jüngste Land der Welt, der Südsudan, einen prekären Aufstieg und einen verheerenden Fall erlebte, offenbaren eine Außenpolitik, die mehr von Trägheit als von Prinzipien getrieben wird und eher kurzfristigen politischen Bedürfnissen als langfristigen Strategien dient.

Durch ihre Geschichte lässt Shackelford Politik und Politik zum Leben erwachen. Indem sie sich sowohl durch die amerikanische Bürokratie als auch durch die angespannte Geschichte und Gegenwart des Südsudan navigiert, vermittelt sie eine dringende Botschaft über den sich entwickelnden Zustand der US-Außenpolitik.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781541724488
Autor:
Verlag:
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2020
Seitenzahl:304

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