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The Thorny Road to Success: A Memoir
Karl Maramorosch ist vielleicht am besten für seine Leistungen als Spitzenwissenschaftler bekannt, aber die Geschichte, wie er so erfolgreich wurde, wurde nie erzählt - bis jetzt.
Er wurde 1915 in Wien geboren, zog mit seiner Familie nach Polen und floh im September 1939 mit seiner Frau Irene nach Rumänien.
Sie verbrachten vier Jahre in polnischen Flüchtlingslagern und hielten sich bis Oktober 1946 im sowjetisch besetzten Rumänien auf, bevor sie im Januar 1947 mit einem Einwanderungsvisum in die Vereinigten Staaten kamen.
Aber sie kamen nicht unversehrt an: Maramoroschs Vater starb 1942 in der Gaskammer von Belzec, und auch seine Mutter kam in diesem Lager ums Leben. Sein Bruder starb am Jom Kippur 1942 im Kolomyya-Gefängnis. Die engsten Verwandten seiner Frau starben 1942 in Treblinka.
Das unzertrennliche Paar ließ sich von all dem nicht abhalten, weiterzumachen: Er begann eine wissenschaftliche Karriere, die mehr als sechzig Jahre andauerte, und sie wurde Bibliothekarin an der New York Public Library, wo sie dreißig Jahre lang arbeitete.
Maramorosch erinnert sich an die schmerzlichen Verluste der Vergangenheit und die Grausamkeiten des Krieges, aber er feiert in The Thorny Road to Success auch seine Liebe zu seiner Frau und zum Leben.