Bewertung:

Das Buch wird für seine aufschlussreiche Darstellung der Sklaverei und des Einflusses des Islam im frühen Amerika gelobt. Es findet vor allem bei muslimischen Lesern Anklang, spricht aber auch ein breiteres Publikum an, das sich für historische Ungerechtigkeiten interessiert. Viele finden, dass es zum Nachdenken anregt und für aktuelle Themen relevant ist.
Vorteile:Aufschlussreicher und augenöffnender Inhalt, gut geschrieben, spricht verschiedene Zielgruppen an, regt zum Nachdenken über Ungerechtigkeiten an, ist kulturell bedeutsam.
Nachteile:Einige könnten die islamozentrische Perspektive als einschränkend empfinden, wenn sie kein Interesse an diesem Kontext haben.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Liberty's Jihad: African Muslim Slaves and the Meaning of America
Ausgehend vom vorislamischen Arabien und dem tiefsten Afrika, über das Leben, die Abenteuer und die Schriften dreier muslimischer Sklaven bis hin zum Amerika der Vorkriegszeit und der Welt der transatlantischen Sklaverei nimmt uns Liberty's Jihad mit auf eine faszinierende Reise, die Jahrhunderte, Kontinente und Persönlichkeiten umfasst. Auf seinem Weg lädt Munawar Karim uns ein, die Schriften afrikanischer muslimischer Sklaven zu erforschen, über einige ihrer heiligen Traditionen nachzudenken und verblüffende Verbindungen und Überraschungen aufzudecken, die in Amerikas Vergangenheit und Gegenwart noch immer verborgen sind.
In Liberty's Jihad wird auch die Stellung der Muslime und anderer Minderheiten in Amerika nach den Ereignissen des 11. Septembers und seinen Folgen sowie in jüngerer Zeit die Auswirkungen der Präsidentschaft von Donald Trump untersucht.
Sowohl Geschichtsinteressierte als auch Neueinsteiger erhalten eine neue Perspektive und neue Instrumente, die ihnen helfen, das moderne Amerika und die Welt, in der wir heute leben, zu verstehen. Durch die Verflechtung von Erzählungen, Schriften und historischer Kritik mit Berichten aus erster Hand, die von afrikanischen muslimischen Sklaven hinterlassen wurden, fordert Liberty's Jihad uns auf, unser Denken über die Welt und über uns selbst zu überdenken.