
The Durham Report and British Policy: A Critical Essay
1838 entsandte die britische Whig-Regierung von Lord Melbourne den radikalen Lord Durham als Generalgouverneur nach Kanada, um sich um eine Kolonie zu kümmern, die sich in der Folge einer Rebellion befand.
Durhams Eitelkeit und Arroganz machten ihn zu einer schlechten Wahl für den Posten, und er trat einige Monate später zurück, nachdem die Regierung gezwungen war, ihn wegen Überschreitung seiner Befugnisse zu entmachten. Nach seiner Rückkehr nach Großbritannien verfasste er seinen Bericht über die Angelegenheiten von Britisch-Nordamerika, dessen unerlaubte Veröffentlichung in der Times für Aufsehen sorgte.
Dieser Bericht - der berühmte "Durham-Bericht" - gilt als Ausgangspunkt der britischen Tradition der kolonialen Selbstverwaltung, die über das Statut von Westminster von 1931 zum unabhängigen selbstverwalteten Commonwealth von heute führte.