Bewertung:

Die Rezensionen zu dem Buch bieten eine gemischte Perspektive auf die Darstellung des Lone Ranger, Tonto und Silver, wobei der nostalgische Wert und die Verbindung zu klassischen Westernthemen hervorgehoben werden, aber auch Ungereimtheiten mit den bekannten Überlieferungen und gelegentliche Schwachstellen in der Handlung bemängelt werden.
Vorteile:Vielen Rezensenten gefielen die nostalgischen Elemente und sie empfanden das Buch als eine leichte und angenehme Lektüre. Sie schätzten die Entwicklung der Charaktere, insbesondere von Tonto als gleichberechtigter Partner des Lone Ranger, und die Erforschung von Silvers Hintergrundgeschichte. Das Buch gilt als unterhaltsames Abenteuer, das Erinnerungen an klassische Western und Radiosendungen wachruft und somit für Fans des Genres interessant ist.
Nachteile:Kritiker wiesen auf Ungereimtheiten mit bestehenden Geschichten hin, wie die Darstellung von Silver als älteres Pferd und das Fehlen wichtiger Figuren wie Butch Cavendish. Einige fanden auch, dass sich die Handlung zu sehr auf Zufälle stützte und es ihr im Vergleich zu anderen Westernautoren an Tiefe fehlte. Der Schreibstil wurde als etwas zu simpel beschrieben, und einige merkten an, dass das Vorhandensein von Obszönitäten unerwartet war. Insgesamt kann das Buch kritische Leser, die eine komplexe oder realistische Erzählung suchen, nicht zufrieden stellen.
(basierend auf 84 Leserbewertungen)
The Lone Ranger Rides: Western Novel (Original Inspiration Behind the Disney Movie)
Im schurkischen Wilden Westen gelten die Gesetze nicht für alle gleichermaßen. Sie werden von den korrupten Menschen und für die korrupten Menschen gemacht.
Doch der Lone Ranger ist auf einer Mission. Eine Mission, um für Gerechtigkeit zu sorgen und die Abtrünnigen in den Geltungsbereich der Gesetze zu bringen. Zusammen mit Tonto wird Lone Ranger alles tun, um zu überleben und seine Feinde zu überlisten.
Lesen Sie die ursprüngliche Inspiration hinter der berühmten Radioserie und dem Disney-Film mit Armie Hammer und Johnny Depp! Auszug: „In einem abgelegenen Talkessel im Westen von Texas züchtete der Cavendish-Clan Rinder. Von den weiten, ebenen Flächen aus, auf denen die Longhorns fett im saftigen Gras wuchsen, sahen die umliegenden Hügel grün und einladend aus; aber das war eine reine Täuschung seitens der Natur.
Diese Hügel waren heimtückisch, und Bryant Cavendish liebte sie für eben diese Heimtücke. Auf der Veranda seines weitläufigen Hauses sitzend, spuckte der verbitterte alte Mann tabakgeschwängerte Flüche auf die Gebrechen, die ihn einschränkten. Seine von Rheuma gequälten Beine waren auf einen Bugholzstuhl gestützt und wirkten dünn und unproportional zu seinem tonnenförmigen Oberkörper.
Seine Augen, die wie Höhlen unter einem überhängenden Sims wirkten, blickten unruhiger als sonst über das Becken. Er rieb mit einem schweren Daumennagel über die Borsten seines schieferartigen Kinns...“.