Bewertung:

Das Buch wird für seine fesselnde Darstellung des indischen Cricket-Teams von 1971 hoch gelobt, das Cricket mit historischem Kontext verbindet und Themen wie Nationalstolz und Widerstandsfähigkeit behandelt. Rezensenten loben den detaillierten Schreibstil und die fesselnde Erzählweise des Autors.
Vorteile:Herrliche Erzählung, hervorragende Mischung aus Kricket und Geschichte, detaillierte Einblicke in die Tournee 1971 und die indisch-britischen Beziehungen, sehr fesselnd, Potenzial für eine Verfilmung als Blockbuster.
Nachteile:Einige Rezensenten bezweifelten, dass das Buch trotz seiner Qualität Preise gewinnen würde, und wiesen darauf hin, dass es sich in dem wettbewerbsintensiven Feld der Kricketliteratur nicht abheben würde.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Elephant in the Stadium: The Myth and Magic of India's Epochal Win
(*AUF DER SHORTLIST FÜR DIE SUNDAY TIMES SPORTS BOOK AWARDS 2023*)
Indiens erster Sieg in einer Testserie in England im Jahr 1971 war episch und magisch, mit einem Nachhall weit über die Ergebnislisten hinaus. Das Kricketspiel war fesselnd, mit Drehungen und Wendungen bis zum letzten Ball, und die Aufregung wurde durch ein Elefantenbaby garniert, das am letzten Tag über das Spielfeld von The Oval lief.
Der Sieg war von immenser Bedeutung für ein Land, das erst 25 Jahre zuvor seine Unabhängigkeit von Großbritannien erlangt hatte und am Rande eines geschichtsträchtigen Krieges taumelte. Im Hintergrund standen die britischen Illusionen von moralischer und kultureller Überlegenheit, selbst als die Entkolonialisierung in ihre letzte Phase ging. Die Inder akzeptierten diese Illusionen oft, während sie um die grundlegendsten Lebensbedürfnisse kämpften und gegen Armut, Unterernährung und Analphabetismus ankämpften.
So wurde der Sieg zu einem wichtigen Ausgleich für die nationale Psyche. Elephant in the Stadium untersucht die vielen Gründe für den Mythos und die Magie, die den Triumph immer noch umgeben, einschließlich der komplexen historischen Beziehung zwischen Großbritannien und Indien.