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First Great Triumph: How Five Americans Made Their Country a World Power
Wir waren sicher, dass wir siegen würden, dass wir den ersten großen Triumph in einer mächtigen Weltbewegung erringen würden" (Theodore Roosevelt, 1904).
Die Amerikaner glauben gerne, dass sie keine imperiale Vergangenheit haben. Tatsächlich wurden die Vereinigten Staaten innerhalb von fünf kurzen Jahren vor einem Jahrhundert (1898-1903) zu einer imperialen Nation und traten mit der Eroberung von Kuba, Puerto Rico, den Philippinen, Hawaii, Guam, Samoa und (indirekt) Panama auf die internationale Bühne. Wie wurde die Nation so plötzlich zu einem Akteur in der Weltpolitik - und wie kam es überhaupt zu diesem Schritt in Richtung Imperialismus?
Der renommierte Diplomat und Schriftsteller Warren Zimmermann sucht die Antworten im Leben und in den Beziehungen von fünf bemerkenswerten Persönlichkeiten: dem hyperenergetischen Theodore Roosevelt, dem asketischen Marinestrategen Alfred T. Mahan, dem bigotten und gerissenen Henry Cabot Lodge, dem selbstzweifelnden, gemäßigten Außenminister John Hay und dem knallharten Wirtschaftsanwalt, der zum Kolonialverwalter Elihu Root wurde. Vor schwierige Entscheidungen gestellt, führten diese außergewöhnlichen Männer, die alle eng befreundet waren, mit wechselnder Kühnheit, Arroganz, Großzügigkeit, Bevormundung und Vision neue politische und diplomatische Strategien ein.
Zimmermanns scharfsinnige Darstellung dieser fünf Männer untersucht auch die Art und Weise, wie sie die Bereitschaft des amerikanischen Volkes ausnutzten, um einen Expansionsschub in Übersee zu unterstützen. Er macht deutlich, warum keine Diskussion über Amerikas internationale Verantwortung heute vollständig sein kann, ohne zu verstehen, wie die Vereinigten Staaten vor einem Jahrhundert ihre globale Macht beanspruchten.