Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Darstellung des Ersten und Zweiten Italienischen Krieges und konzentriert sich dabei auf die politische und militärische Dynamik dieser Zeit. Es hebt wichtige Persönlichkeiten, Ereignisse und die Entwicklung der militärischen Taktik hervor und macht es für Leser, die sich für diese Zeit der Geschichte interessieren, zugänglich. Einige Leser empfanden den Schreibstil jedoch als schwerfällig und wenig fesselnd, was zu gemischten Gefühlen über die Gesamtwirksamkeit des Buches führte.
Vorteile:⬤ Detaillierte Militärgeschichte
⬤ guter Überblick über die komplexe italienische Politik
⬤ leicht zu verstehen
⬤ enthält nützliche Anhänge
⬤ gut strukturierte Erzählung
⬤ für Geschichtsinteressierte empfohlen.
⬤ Schwerer Schreibstil für einige
⬤ Mangel an fesselnder Charakterentwicklung
⬤ Karten sind nicht praktisch
⬤ einige Leser fanden es langweilig und hatten Mühe, es zu beenden.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
The First and Second Italian Wars 1494-1504: Fearless Knights, Ruthless Princes and the Coming of Gunpowder Armies
Eine fesselnde Schilderung der komplexen und dramatischen Ereignisse des Ersten und Zweiten Italienischen Krieges, eines zehnjährigen Kriegsgeschehens.
Der Erste und Zweite Italienische Krieg beschreibt den Verlauf der militärischen Operationen und politischen Machenschaften in Italien von 1494 bis 1504. Die Erzählung beginnt mit der französischen Eroberung eines Großteils Italiens. Doch die französische Herrschaft brach zusammen. Bei der zweiten französischen Invasion wurde Norditalien erobert. Diesmal verbündeten sich die Franzosen mit dem Sohn des Papstes, Cesare Borgia. Cesare gelang es, zu viele Menschen zu betrügen; seine Bemühungen endeten in einer Katastrophe. Dank des Abkommens mit den Spaniern konnten die Franzosen Neapel zurückerobern, wurden aber bei Garigliano von dem berühmten General Gonzalo de Cordoba besiegt.
Diese Kriege waren nicht nur eine weitere Reihe mittelalterlicher Kämpfe. Diese Schlachten unterschieden sich von den vorangegangenen: Die Franzosen setzten eine neue Art des Artillerietransports ein, der spanische Befehlshaber entwickelte ein neues System der Organisation militärischer Einheiten, und Cesare Borgia suchte nach neuen Systemen der Truppenaufstellung und der Staatsbildung. Und allen Mächten gelang es, ungeheure Geldsummen auszugeben, wie es sich niemand zuvor vorstellen konnte. Dies war die Geburtsstunde der so genannten Militärrevolution.