Bewertung:

Das Buch „The Case Against Homework“ von Sarah Bennett und Nancy Kalish liefert ein überzeugendes Argument gegen übermäßige Hausaufgaben, das darauf hindeutet, dass sie den Schülern mehr schaden als nützen, insbesondere in jungen Jahren. Es bietet Eltern Strategien zur Beeinflussung der Hausaufgabenpolitik in den Schulen und wird sowohl durch statistische Daten als auch durch anekdotische Belege gestützt. Die Leserinnen und Leser fanden das Buch informativ und zugänglich, da es nachvollziehbare Geschichten und umsetzbare Ratschläge für den Umgang mit hausaufgabenbezogenen Herausforderungen bietet. Einige Kritiker merkten jedoch an, dass das Buch eine einseitige Sichtweise vermittle und die Vorteile von Hausaufgaben in bestimmten Kontexten übersehen werden könnten.
Vorteile:⬤ Gut recherchierte Argumente gegen übermäßige Hausaufgaben
⬤ Strategien für Eltern, um sich für Veränderungen einzusetzen
⬤ anschauliche Fallstudien und Anekdoten
⬤ leicht zu lesen
⬤ liefert überzeugende Beweise gegen die Notwendigkeit von Hausaufgaben für jüngere Schüler
⬤ gibt praktische Ratschläge für Eltern zur Kommunikation mit Lehrern.
⬤ Kann eine einseitige Sichtweise darstellen
⬤ einige Leser hatten das Gefühl, dass die potenziellen Vorteile von Hausaufgaben außer Acht gelassen werden
⬤ die Argumente könnten bei denjenigen, die an die Strenge von Hausaufgaben glauben, keinen Anklang finden
⬤ könnte zu einem Missverständnis der komplexen Rolle von Hausaufgaben in der Bildung führen.
(basierend auf 38 Leserbewertungen)
The Case Against Homework: How Homework Is Hurting Our Children and What We Can Do about It
Bringt das Lösen von fünfzig Matheaufgaben mehr als das Lösen von fünf? Ist das Auswendiglernen von Vokabellisten der beste Weg, um den Wortschatz zu erweitern - vor allem, wenn dadurch die Zeit zum Lesen verloren geht? Und was ist der wahre Zweck hinter diesen teuflischen Dioramen?
Die Zeit, die unsere Kinder mit Hausaufgaben verbringen, ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Eltern verbringen unzählige Stunden damit, ihre Kinder zu überreden, diese Aufgaben zu erledigen - oft ohne darüber nachzudenken, ob sie überhaupt einen Sinn haben. Auch viele Lehrer sind im Unklaren: Nur einer von Hunderten, die die Autoren interviewt und befragt haben, hatte während seiner Ausbildung jemals einen Kurs speziell zum Thema Hausaufgaben besucht.
In Wahrheit, so Sara Bennett und Nancy Kalish, gibt es so gut wie keine Beweise dafür, dass Hausaufgaben Grundschülern zu akademischem Erfolg verhelfen, und nur wenige Beweise dafür, dass sie älteren Schülern helfen. Dennoch fordert die nächtliche Last einen hohen Tribut von Amerikas Familien. Sie raubt den Kindern die Zeit für Schlaf, Spiel und Bewegung, die sie für eine gesunde körperliche, emotionale und neurologische Entwicklung brauchen. Und sie ist eine versteckte Ursache für die Fettleibigkeitsepidemie bei Kindern, die eine Nation von "Hausaufgaben-Kartoffeln" hervorbringt.
In The Case Against Homework (Der Fall gegen Hausaufgaben) stützen sich Bennett und Kalish auf wissenschaftliche Untersuchungen, Interviews mit Pädagogen, Eltern und Kindern sowie ihre eigenen Erfahrungen als Eltern und erfolgreiche Hausaufgabenreformer, um frustrierten Eltern detaillierte Ratschläge zu geben. Sie erfahren, welche Aufgaben das Lernen fördern und welche Zeitfresser sind, wie Sie Prioritäten setzen können, wenn Ihr Kind mit einem überfüllten Rucksack nach Hause kommt, wie Sie mit Lehrern und Schulleitern auf überzeugende, nicht konfrontative Weise reden und schreiben und wie Sie andere Eltern dazu bringen, das Leben Ihrer Kinder wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Das Buch The Case Against Homework (Der Fall gegen Hausaufgaben) zeigt, wie sich zu viel Arbeit negativ auf die Leistungen und die Entwicklung unserer Kinder auswirkt, und gibt uns die Werkzeuge und Taktiken an die Hand, die wir brauchen, um uns für Veränderungen einzusetzen.
Auch als eBook erhältlich.
Aus der Hardcover-Ausgabe.