Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Analyse und Verteidigung von Origenes, wobei seine umstrittenen Ansichten zur Reinkarnation und der historische Kontext hinter seiner Verurteilung durch frühchristliche Führer untersucht werden. Es ist gut recherchiert und setzt sich mit komplexen Ideen zur antiken Philosophie und Religionspolitik auseinander.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und informativ
⬤ bietet eine komplexe und provokative These
⬤ liefert historischen Kontext
⬤ stellt Standardinterpretationen in Frage
⬤ fesselnd geschrieben.
Einige Leser hatten das Gefühl, dass ihnen die Informationen bereits bekannt waren; könnte für Gelegenheitsleser als komplex angesehen werden.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
The Case against Origen and Reincarnation
The Case against Origenes and Reincarnation untersucht die Schriften von Origenes, einem umstrittenen christlichen Theologen, dessen Leben sich zwischen dem dritten und vierten Jahrhundert erstreckte.
Indem er sein Werk in den Kontext seiner theologischen Vorgänger stellt, nutzt Eric Liberatos diese Analyse, um die Entwicklung von Origenes' charakteristischen Lehren, wie der Reinkarnation, nachzuzeichnen. Sein Rückblick auf die Geschichte der Epoche kommt zu dem Schluss, dass Origenes' Verurteilung durch ökumenische Konzile auf die heftige Polemik und die streitbare Politik verschiedener kirchlicher Führer jener Zeit zurückzuführen ist.
The Case against Origenes and Reincarnation wird alle ansprechen, die die Entwicklung des christlichen Denkens und die Einflüsse von Politik und Persönlichkeit auf die Theologien der Kirche verstehen wollen. Preisgekröntes Buch, das bei den renommierten Next Generation Indie Book Awards 2016 als Sieger in der Kategorie Religiöses Sachbuch und 2016 als Finalist in der Kategorie Historisches Sachbuch ausgezeichnet wurde.