Bewertung:

Der Fall Lyttleton ist ein Detektivroman aus dem Goldenen Zeitalter, in dem Chefinspektor Candlish das Verschwinden des Finanziers James Lyttleton im Jahr 1922 untersucht. Die Geschichte ist fesselnd mit gut entwickelten Charakteren, darunter die starke weibliche Hauptfigur Doris. Sie weist zwar clevere Wendungen und charmante Details aus der damaligen Zeit auf, zeigt aber in ihrer Sprache und ihrem Tempo Anzeichen des Alters. Einige Leserinnen und Leser empfanden die Geschichte als repetitiv und unglaubwürdig, was ihre Attraktivität insgesamt einschränkt.
Vorteile:⬤ Fesselnd und gut geschrieben
⬤ Starke Charakterentwicklung
⬤ Charmante Details aus der Zeit
⬤ Geschickt platzierte rote Heringe
⬤ Befriedigende polizeiliche Elemente
⬤ Schöne gebundene Ausgabe.
⬤ Klobige Dialoge und Charakterisierung
⬤ einige Handlungselemente wirkten veraltet oder unplausibel
⬤ sich wiederholende Dialoge, die ermüdend sein können
⬤ das Tempo kann sich an manchen Stellen langsam anfühlen
⬤ einige Leser empfanden es als weniger anspruchsvoll als einen Krimi.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
The Lyttleton Case
Das Problem des mysteriösen Verschwindens von Sir James Lyttleton war für Chefinspektor Candlish von Scotland Yard besonders rätselhaft.
Lyttleton hatte in einem knappen Telegramm seine Abreise nach Amerika angekündigt und war dann spurlos verschwunden. Die zufällige Entdeckung einer Leiche, die in einem Fluss in Sussex trieb, lieferte den ersten Anhaltspunkt, denn es gab einige sehr merkwürdige Fakten, und kurz darauf wurde James Lyttletons Leiche im Sarg eines anderen Mannes gefunden!