Bewertung:

Die Nutzerbewertungen des Buches über Mary Bell, eine berüchtigte Kindermörderin, heben das komplexe Zusammenspiel von Missbrauch, gesellschaftlicher Vernachlässigung und dem daraus resultierenden Verbrechen hervor. Die Erzählung schildert Mary Bells schwierige Kindheit und die psychologischen Faktoren, die zu ihren Taten beitrugen, wobei sowohl die Perspektive der Opfer als auch die des Täters beleuchtet wird. Während viele Leser das Buch als beeindruckend und gut recherchiert empfanden, kritisierten einige die Länge und die Kohärenz des Buches und erklärten, es hätte prägnanter sein können.
Vorteile:Das Buch wird für seine detaillierten Recherchen und die eingehende Untersuchung von Mary Bells traumatischer Kindheit und der Dynamik in ihrem Fall gelobt. Die Leser fanden die analytischen Einblicke in die Kinderpsychologie und die Auswirkungen von missbräuchlicher Erziehung erhellend und regten zum Nachdenken an. Die Erzählung wird auch als bedeutsam angesehen, weil sie die Aufmerksamkeit auf die umfassenderen Auswirkungen von Kinderkriminalität und gesellschaftlicher Verantwortung lenkt. Viele fanden das Buch fesselnd und emotional berührend.
Nachteile:Kritiker wiesen darauf hin, dass das Buch zu langatmig sei und dass einige Teile für die Haupterzählung irrelevant seien. Es gab Beschwerden über die Klarheit der familiären Beziehungen, was zu Verwirrung führte. Außerdem waren einige Leser der Meinung, dass die Autorin sowohl die Opfer als auch Mary Bell ausgewogener hätte darstellen können, da sie eine Tendenz zur Sympathie für ihren Fall sahen. Das Fehlen von Fotografien und unterstützendem Bildmaterial wurde ebenfalls als Manko angemerkt.
(basierend auf 59 Leserbewertungen)
Case Of Mary Bell - A Portrait of a Child Who Murdered
Im Dezember 1968 standen zwei Mädchen, die nebeneinander wohnten - die elfjährige Mary und die dreizehnjährige Norma - vor einem Strafgericht in Newcastle und wurden beschuldigt, zwei kleine Jungen erwürgt zu haben;