Bewertung:

Das Buch ist eine Generationengeschichte, die das Leben zweier Familien in Nebraska von der frühen amerikanischen Geschichte bis in die Gegenwart beleuchtet. Die Leserinnen und Leser schätzen den gut ausgearbeiteten Schreibstil, die Entwicklung der Charaktere und die emotionale Tiefe, auch wenn manche Teile aufgrund der detaillierten Beschreibungen langweilig sind.
Vorteile:Gut geschrieben und emotional fesselnd, reich an historischem Kontext, starker Charakterentwicklung und einer nostalgischen Verbindung zu den agrarischen Wurzeln. Viele halten es für ein Lieblingsbuch und empfehlen es allen, die sich für die amerikanische Geschichte und die Geschichten der Generationen interessieren.
Nachteile:Einige Leser finden Teile des Buches langweilig und werden von Details erschlagen, so dass man es vielleicht überfliegen muss, um das Interesse aufrechtzuerhalten.
(basierend auf 27 Leserbewertungen)
Spring Came on Forever
Bess Streeter Aldrich, die 1928 mit ihrem Roman A Lantern in Her Hand bekannt wurde, wurde zu einer der meistgelesenen Interpretinnen der Pionierzeit in der Prärie.
Im Jahr 1935 veröffentlichte sie ihr Meisterwerk Spring Came on Forever, einen Roman über zwei Pionierfamilien in Nebraska von der Besiedlung bis in die 1930er Jahre. Aldrich, sonst eine Künstlerin der Romantik, stellt hier die Romantik auf den Kopf.
Die Heldin ist Amalia Holmsdorfer, die zu einer Gruppe deutscher Einwanderer gehört, die sich in der Prärie niederlassen. Von ihren späten Teenagerjahren bis zu ihren Mittachtzigern stellt sie sich den Kräften der Natur und der Gesellschaft, die andere entmutigen oder ruinieren, und besiegt sie. Ihr Leben könnte ein bescheidener Triumph sein, wäre da nicht ein Detail: Sie hat den falschen Mann geheiratet.
Dieser temporeiche und präzise gezeichnete Roman ist Aldrichs größte Hommage an die Komplexität, den Humor, die Ausdauer und die Intelligenz der Menschen, die die Prärie besiedelten. Unabhängig von seinen Gefühlen hat er so viele scharfe Kanten wie eine Kreissäge.