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The Earl of Lee Heights
Als ich sehr jung war und anfing, mich über die Welt zu wundern, versuchte ich, die Frage zu beantworten: "Wer bist du? "Meine erste Antwort war: "Ich bin ein Kind Gottes." Als ich nach meinem Namen gefragt wurde, sagte ich ganz sachlich: "Barrow". Ich wusste, woher ich kam, in welchem Haus ich wohnte und zu wem ich gehörte. Ich habe nicht geantwortet, Shirley. Dieser Name schien niemandem sonst zu gehören, aber ein Fremder, der meine Sonntagsschulantwort nicht akzeptierte, würde wissen, wer ich war, wenn ich Barrow antwortete. Meine Familie war bei mir: der lebende Beweis für meine Identität.
Man kann Jahre damit verbringen, herauszufinden, wer man wirklich ist, und nicht nur das, was Familie und Gesellschaft vorgeben. Viele Jahre an Erfahrungen mit Nachbarn, Freunden und Arbeitskollegen vervollständigen ein erfreuliches Bild, das in der Jugend nicht leicht zu erkennen war. Die Autorin lädt den Leser ein, ihre Reise mit ihr zu teilen und vielleicht ihre eigene Suche nach Identität zu vergleichen und zu überdenken.
In ihrer Jugend bezeichnete sich die Autorin als Earl. Diese Identität rührte daher, dass ihre Mutter ihr bescheidenes Haus scherzhaft Lee Heights nannte. Mutter und Tochter versuchten beide, sich von der harten Realität einer unfertigen, schlecht beheizten Unterkunft ohne fließendes Wasser und Strom zu erholen. Die Ereignisse in der Geschichte spielen in den dreißiger Jahren und reichen bis in die heutige Zeit. Lebensgeschichten sind immer einzigartig, und wenn man sie mit Familienmitgliedern teilt, die im gleichen Haushalt und in der gleichen Zeit aufgewachsen sind, kann man pikante Überraschungen und versteckte Wunder entdecken. Der Graf von Lee Heights ist eine Einladung an den Leser, das Leben eines farbigen Mädchens aus Neuengland zu erkunden und sich hoffentlich dazu inspirieren zu lassen, seine eigene Geschichte mit anderen zu teilen.