Bewertung:

Das Buch ist eine Sammlung grundlegender Schriften über Grateful Dead mit einer Vielzahl von Artikeln namhafter Autoren und bisher schwer zu findenden Quellen. Während viele Rezensenten die Qualität und den Umfang der Texte sowie die chronologische Gliederung schätzten, gab es auch Kritik an der Notwendigkeit und Originalität des Buches.
Vorteile:⬤ Chronologische Reihenfolge der Artikel
⬤ Vielfalt an unterhaltsamen Schreibstilen
⬤ ausgezeichnete Sammlung wesentlicher Schriften
⬤ enthält Beiträge von namhaften Autoren über Grateful Dead
⬤ gut kuratierte Auswahl mit seltenen Artikeln
⬤ gute Organisation und lesbares Format.
⬤ Einige halten es für unnötig oder sich wiederholend
⬤ ein Rezensent schlägt vor, es zugunsten anderer Inhalte zu überspringen
⬤ einige meinen, es sei nicht so fesselnd oder wertvoll wie erwartet.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
The Grateful Dead Reader
In chronologischer Reihenfolge geordnet, ergeben diese Stücke nichts weniger als eine umfassende Geschichte der größten Tourband der Rockgeschichte.
Von Tom Wolfes Bericht über den ersten Auftritt der Dead als Grateful Dead (bei einem Acid-Test im Jahr 1965) über Ralph Gleasons Interview mit dem 24-jährigen Jerry Garcia aus dem Jahr 1967 bis hin zu Mary Eisenharts Nachruf auf den geliebten Bandleader enthält diese Auswahl nicht nur herausragende Texte über die Band selbst, sondern auch hervorragende Beiträge über Musik und Popkultur im Allgemeinen. Fans werden von der Poesie, der Belletristik, den Zeichnungen und den seltenen und aufschlussreichen Fotografien fasziniert sein, die in diesem Buch zu finden sind, ebenso wie von den vielen Interviews und Profilen, den Interpretationen von Songtexten und den Konzert- und Plattenkritiken.
Dennoch war The Grateful Dead mehr als eine Band - sie war ein kulturelles Phänomen. Drei Jahrzehnte lang waren sie auf einer einzigen, nicht enden wollenden Tournee und wurden von einer kleinen Armee nomadischer Fans überallhin begleitet. Dieses Phänomen wird hier sowohl analysiert als auch gefeiert, z.
B. in Ed McClanahans bahnbrechendem Artikel im Playboy von 1972, in Blair Jacksons Essay von 1990 über den Ernst der Drogensituation bei Dead-Konzerten und in Steve Silbermans aufschlussreichen Essays über die Musik und ihre Fans.