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Big Sky Falling
Für Kelsey Andrews ist die metallverkrustete Skyline von Vancouver ein Symbol für die Entfernung von ihrem Elternhaus in Grande Prairie, Alberta, wo nichts den Himmel unterbricht außer der Krümmung der Erde. Während sie sich von einer durstigen Landschaft voller kleiner Wunder an eine üppige Stadtlandschaft mit weniger Wundern gewöhnt, nistet sich Depression in ihr ein, beschwert durch Einsamkeit und vergangene Geheimnisse, die unsagbar bleiben.
Diese Gedichte nehmen ihr die Last ab, die auf ihr lastet. Sie freundet sich mit der Depression an, anstatt sie zu besiegen, und zwar mit Hilfe einer natürlichen Welt, die von geflügelten Dingen, Tieren, Bäumen, Wasser und Himmel bevölkert ist.
Ihre Gedichte spielen mit erdiger Laune, obwohl sie nicht ohne Knorpel und kleine Verletzungen sind - die alten blauen Flecken des Mondes, Wasserspeier, die schreien und stöhnen, das Geräusch, wenn man ein Huhn zerteilt. Von Schnecken bis zum Selbstmord, vom Brombeerpflücken bis zum Fliegentöten - in all dem findet Kelsey Schönheit und das Licht, das immer bleibt.