Bewertung:

Das Buch „Der gute Tod“ bildet den Abschluss der Oswald de Lacy-Reihe und ist eine fesselnde Erzählung, die Oswalds Vergangenheit und seine Beziehungen, insbesondere zu seiner Mutter, beleuchtet. Das Buch spielt vor dem Hintergrund des Schwarzen Todes und enthält Elemente eines Krimis und einer historischen Fiktion, die den Leser mit ihrer reichhaltigen Erzählung und der Entwicklung der Charaktere fesseln.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Geschichte
⬤ Starke Charakterentwicklung, insbesondere von Oswald und seiner Mutter
⬤ Fließende Übergänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart
⬤ Wirft interessante psychologische Fragen auf
⬤ Ergänzt frühere Bücher der Reihe
⬤ Bietet einen passenden Abschluss der Reihe
⬤ Behält die historische Genauigkeit bei und lässt den Leser in das mittelalterliche Leben eintauchen.
Einigen Lesern fehlte in den späteren Büchern der Humor, der in den früheren Bänden vorhanden war; die Entwicklung des Charakters von Oswald mag im Vergleich zu den früheren Büchern widersprüchlich erscheinen.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Good Death
Die Serie wird immer besser... eine sehr glaubwürdige mittelalterliche Welt... Oswald ist ein so ansprechender Charakter, der mit jedem Buch an Tiefe gewinnt' - Andrew Taylor, Autor von Ashes of London.
1370. Oswald de Lacy war nicht immer Herr des Anwesens, und er war auch nicht dazu bestimmt, es zu sein. Als dritter Sohn wurde er zum Novizenmönch geschickt. Jetzt, wo der Winter über Somershill hereinbricht, seine Frau mit dem Hausgast flirtet, seine Schwester von der Seitenlinie aus stänkert und seine Mutter selbst vom Sterbebett aus noch über sein Leben bestimmt, ist Oswald gezwungen, sich dem Geheimnis zu stellen, das ihn seit jenen Tagen im Kloster verfolgt hat.
1349. Von seinem Lehrer, Bruder Peter, zum Kräutersammeln in den Wald geschickt, begegnet der 18-jährige Oswald einem verängstigten Mädchen, das in den angeschwollenen Fluss läuft und ertrinkt. In ihrem Dorf findet er heraus, dass sie nur eine von vielen armen jungen Frauen ist, die verschwunden sind, ohne dass sich jemand darum kümmert, die Sache zu untersuchen.
In der Überzeugung, dass die Mädchen tot sind, bittet Oswald die Frauen des Dorfes um Hilfe bei der Suche nach dem Mörder - insbesondere die schöne Maud Woodstock, die in Oswald Gefühle weckt, die kein Mönch haben sollte.
Bald jedoch treibt ein anderer Mörder sein Unwesen. Die Pest ist gekommen, und das Kloster ist gegen sie verschlossen. Bruder Peter besteht darauf, dass Oswald seine Suche vergessen soll. Aber Oswald wird nicht aufhören, bis er die schockierende Wahrheit entdeckt hat, die über die Jahre hinweg bis zu einem Brief in der Hand seiner sterbenden Mutter nachhallen wird.